Gartenbau und Floristik


Wo sich Ohrn und Limes kreuzen: Podiumsdiskussion mit IG BAU und VGL BW

Von li.: Reiner Bierig, Geschäftsführer des VGL-BW – Stefan Müller, Unternehmer, Beauftragter für Tarifpolitik des VGL-BW – Bernd Deigner-Grünberg, alternierender Vorsitzender des AUGALA-Verwaltungsrates, IG BAU – Gunther Häberlen, Branchensekretär IG BAU
Von li.: Reiner Bierig, Geschäftsführer des VGL-BW – Stefan Müller, Unternehmer, Beauftragter für Tarifpolitik des VGL-BW – Bernd Deigner-Grünberg, alternierender Vorsitzender des AUGALA-Verwaltungsrates, IG BAU – Gunther Häberlen, Branchensekretär IG BAU © VGL-BW
13.07.2016
Auf Initiative der Fachgruppen Gärtnerinnen/Gärtner der IG BAU Baden-Württemberg trafen sich am 10. Juli 2016 Vertreterinnen und Vertreter der IG BAU und des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden-Württemberg e.V. (VGL-BW) auf der Landesgartenschau in Öhringen zu einer Podiumsdiskussion. Dort wurde vor allem über das Thema Ausbildung und über die Zukunft des Garten- und Landschaftsbaus in Baden-Württemberg diskutiert.

Stefan Müller, Beauftragter für Tarifpolitik des VGL-BW, lobte die gute Partnerschaft mit der IG BAU und möchte die Gespräche in Zukunft gerne weiterführen.

„Die Aus-, Fort- und Weiterbildung zählt zu den wichtigsten berufsständischen Aufgaben“, so Reiner Bierig, Geschäftsführer des VGL-BW. „Unser AUGALA (Ausbildungsförderwerk Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V., welches gemeinsam von Arbeitgebern und Arbeitnehmern geschaffen wurde) bietet dafür eine hervorragende Grundlage.“ Das AUGALA sichert unter anderem die Finanzierung der überbetrieblichen Ausbildung, Ausbilderschulung oder auch die Nachwuchswerbung.

„Die ständige Weiterentwicklung der betrieblichen und überbetrieblichen Ausbildung“, betont Bernd Deigner-Grünberg, alternierender Vorsitzender des AUGALA-Verwaltungsrates für die IG BAU, „ist ebenso wichtig, wie die gemeinsame Interessenvertretung gegenüber dem Verordnungsgeber zur notwendigen Aktualisierung der Berufsausbildung (z. B. moderne Techniken, Internet, neue Arbeitsverfahren), aber auch gegenüber der Landesregierung (regionale Schulentwicklung, Erhalt kleiner Standorte im ländlichen Raum)“.

Der VGL-BW ist seit dem 1. Januar 2016 Mitgesellschafter bei der DEULA in Kirchheim Teck. Damit möchte der VGL-BW ein deutliches Signal setzen. „Gerade im Bereich der Aus-, Fort- und Weiterbildung muss mehr getan werden“, bekräftigt Bierig. Stefan Müller ergänzte: „Die Ausbildungsqualität ist außerordentlich wichtig. Der Umgang mit der Pflanze und das Wissen darüber muss außerdem der wichtigste Bestandteil unserer Ausbildung bleiben. Denn das ist unser Alleinstellungsmerkmal gegenüber dem Bau.“

Im Anschluss an die Podiumsdiskussion konnten die Teilnehmer bei einer Führung über die Landesgartenschau eindrucksvoll erleben, welch wunderbare Parklandschaft geschaffen wurde. Danach setzten sich die IG BAU-Fachgruppenmitglieder mit den ebenfalls anwesenden drei IG BAU-Hauptamtlichen zum Austausch in lockerer Runde im Schatten bei kühlen Getränken zusammen.

Eine inhaltlich und auch durch 21 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gelungene Veranstaltung – wir freuen uns auf weiter gute Entwicklung unserer Fachgruppenarbeit und damit mehr Gewicht für die gärtnerischen Interessen – auch innerhalb der IG BAU. Nächstes Treffen ist am Samstag, 5.11.2016 - mit beruflichen und tariflichen Themen, der weiteren Arbeit der Fachgruppen sowie Wahlen und Anträgen im Vorfeld der 2017 anstehenden Bezirksverbandstage und des Gewerkschaftstages der IG BAU.

Ein Beitrag unseres Kollegen Bernd Deigner-Grünberg.

© VGL-BW
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