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Arbeit im Betrieb rückenfreundlich gestalten


© IG BAU (Alexander Paul Englert)
Frankfurt am Main, 15.03.2018
Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) setzt sich für den Arbeitsschutz der Beschäftigten ein. Anlässlich des heutigen Tags der Rückengesundheit sagte der Stellvertretende IG BAU-Bundesvorsitzende Harald Schaum: „Gerade in der Landwirtschaft, im Forst und im Gartenbau sind Beschäftigte vielfältigen Belastungen ausgesetzt.

Zwar gibt es Arbeitstechniken und mechanische Hilfen, die Entlastung bringen. Leider werden sie im Arbeitsalltag häufig vernachlässigt. Sei es durch falsche Routinen oder durch Zeitdruck. Wichtig ist deshalb, regelmäßig kritisch auf die Arbeitssituation im Betrieb zu schauen, wie die Arbeit rückenfreundlich gestaltet werden kann. Dabei hilft die IG BAU gemeinsam mit der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forst und Gartenbau (SVLFG) im Rahmen ihrer Prävention ‚Rückengesundheit‘“.

In den von der IG BAU vertretenen grünen Berufen sind körperlich schwere Arbeiten an der Tagesordnung. Werden diese dauerhaft falsch ausgeführt, ist körperlicher Verschleiß die Folge. Körper- und kraftschonende Arbeitstechniken entlasten Skelett und Muskulatur. Voraussetzung dafür sind entsprechend ausgestattete Arbeitsbereiche. Ebenso notwendig ist die Schulung der Mitarbeiter. Angebote hierfür bietet die SVLFG .

„Die Verantwortung für einen gesunden Rücken trägt zunächst jeder Beschäftigte für sich. Es ist aber ebenso klar, dass die Arbeitgeber natürlich auch eine große Verantwortung für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter haben. Sie müssen sicherstellen, dass die Beschäftigten ausreichend technische Hilfen bekommen, die Arbeitsplätze richtig eingerichtet sind und Zeitdruck nicht zu Fehlern führt, die am Ende auf ihre Knochen gehen. Wer seine Mitarbeiter wertschätzt, wird ihnen zudem Präventionsmaterial und Kurse anbieten“, sagte Schaum.

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