Tarife


Beton- und Fertigteilindustrie NRW: Verhandlungen gescheitert

18.11.2017
Die IG BAU-Tarifkommission hat am 14. November die dritte Tarifverhandlung in der Beton- und Fertigteilindustrie Nordrhein-Westfalen für gescheitert erklärt. Die Arbeitgeber waren nicht bereit, der Forderung der Beschäftigten deutlich entgegenzukommen.

Gerade erst diese Woche hatten die Wirtschaftsweisen ihre Wachstumsprognose für Deutschland nach oben korrigiert. Die Beton- und Fertigteilindustrie profitiert maßgeblich von der gut laufenden Bauwirtschaft.

Umso unverständlicher ist, dass sie die Beschäftigten der Branche nicht mit dem ausreichenden Respekt für ihre geleistete Arbeit an diesen Entwicklungen teilhaben lassen wollen.

Das letzte Angebot der Arbeitgeber lautete:

  • Laufzeit 24 Monate – vom 1. Juli 2017 bis 30. Juni 2019,
  • Erhöhung der Entgelte und Ausbildungsvergütungen ab 1. November 2017 um 2,2 Prozent und ab 1. Juli 2018 um weitere 2,2 Prozent,
  • für die Monate Juli 2017 bis Oktober 2017 Zahlung einer Einmalzahlung von 65 Euro je Monat (insgesamt 260 Euro).

Das Angebot wurde nicht nur von der IG BAU-Tarifkommission abgelehnt, sondern es wurde auch gleichzeitig das Scheitern der Verhandlung erklärt.