Bauhauptgewerbe


Bundestarifkommission beschließt Forderung für Bau-Tarifrunde


© IG BAU
28.11.2017
Am vergangenen Samstag beschloss die ehrenamtliche Bundestarifkommission der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) in Frankfurt am Main ihre Forderungen für die Bau-Tarifrunde 2018. Dabei geht es darum, den Bau-Beschäftigten ihren Anteil am Erfolg der Branche zu geben. Eine Einkommenserhöhung von 6 % bei einer Laufzeit von 12 Monaten soll hierzu ein erster Schritt sein.

In diesem Zuge fordert die IG BAU auch ein volles 13. Monatseinkommen für die gesamte Branche.

Mobil arbeitende Beschäftigte sollen nach dem Willen der IG BAU nicht länger benachteiligen werden. Daher tritt sie mit der Forderung an, die Wegezeit als Arbeitszeit zu vergüten.

Die IG BAU will eine Ausbildung in der Baubranche attraktiver gestalten. Deshalb fordert die Gewerkschaft, dass alle Ausbildungskosten (wie etwa auch Fahrt zur Berufsschule) von den Firmen übernommen werden.

Noch gelten in Deutschland unterschiedliche Einkommensregelungen zwischen Ost und West. Die IG BAU fordert von den Arbeitgebern deshalb ein klares Bekenntnis zum vereinbarten Fahrplan zur Angleichung der Einkommen.

Die Verhandlungen beginnen Anfang Februar 2018 in Wiesbaden.