Medien und Presse


Forstarbeiter müssen fair bezahlt werden

Internationaler Tag des Waldes


© IG BAU (Alexander Paul Englert)
Frankfurt am Main, 21.03.2018
Die Forstgewerkschaft IG BAU fordert anlässlich des heutigen Tags des Waldes, die Forstfachkräfte nicht zu vergessen. Derzeit verhandelt die IG BAU in Tarifgemeinschaft mit ver.di die Einkommen der Beschäftigten in Bund und Kommunen. In zwei Verhandlungsrunden haben die Arbeitgeber noch kein Angebot vorgelegt.

An den bisherigen Warnstreiks dieser Tarifrunde haben sich auch Beschäftigte in betroffenen Forsten beteiligt.

„Es ist mehr als widersprüchlich, wenn sich Bundes- oder Kommunalpolitiker dafür feiern lassen, dass es dem Wald in Deutschland deutlich besser geht, als in den 1980er Jahren, als das deutsche Wort ‚Waldsterben‘ Eingang in die englische und französische Sprache gefunden hat. Denn es ist die öffentliche Hand, die eine Einigung in dieser Tarifrunde verhindert.

Dabei sind es die Fachkräfte im Forst, die mit ihrer Arbeit, ihrer Begeisterung und ihrem Engagement die Trendumkehr geschafft haben. Sie sind hochqualifiziert und leisten einen Knochenjob, um das empfindliche Ökosystem des Waldes zu erhalten, damit Pflanzen, Tiere und Menschen auch in Zukunft vom Wald profitieren können. Deshalb muss diese Arbeit auch fair bezahlt werden“, sagte der Stellvertretende IG BAU-Bundesvorsitzende Harald Schaum.

„Die Voraussetzungen dafür liegen vor. Bei hervorragender Wirtschaftslage sind die öffentlichen Kassen in der Lage, höhere Entgelte zu zahlen. Das müssen sie auch. Nicht nur um die Beschäftigten fair zu beteiligen, sondern auch, um den dringend benötigten Nachwuchs für eine Arbeit bei Bund und Kommunen zu finden.“

Die Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst in Bund und Kommunen gehen am 15./16. April 2018 in die dritte Runde. Die IG BAU erwartet, dass die Arbeitgeber endlich ein verhandlungsfähiges Angebot vorlegen. Die Gewerkschaften fordern unter anderem ein Plus von sechs Prozent, mindestens aber 200 Euro im Monat.

Ihre Ansprechpartner


Leiter der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation und Pressesprecher:

Ruprecht Hammerschmidt
Tel.: 069 - 957 37 135
Fax: 069 - 957 37 138
mailto: presse@igbau.de

Mitarbeiterin:
N.N.
Postanschrift:
IG Bauen-Agrar-Umwelt
- Bundesvorstand -
Pressestelle
Olof-Palme-Str. 19
60439 Frankfurt am Main