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Gewerkschaft trauert um „Instanz mit sozialem Gespür“

IG BAU zum Tod von Heiner Geißler


© IG BAU
12.09.2017
Zum Tod von Heiner Geißler erklärt der Bundesvorsitzende der IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU), Robert Feiger:
„Die IG BAU trauert um Heiner Geißler.
Die IG BAU ist ihm für sein großes Engagement, bei dem er die Interessen der Beschäftigten stets im Blick hatte, dankbar: Er war von 1998 bis 2004 Schlichter für das Bauhauptgewerbe.
Als Elder Statesman war Heiner Geißler eine Instanz mit sozialem Gespür, die keine Scheu hatte, auch laut und unbequem zu werden.“

Der ehemalige Bundesvorsitzende der IG BAU, Klaus Wiesehügel, erlebte Heiner Geißler als Abgeordnetenkollegen im Deutschen Bundestag und als Schlichter für das Bauhauptgewerbe:
„Als Schlichter hat Heiner Geißler gewusst, was den Bauarbeitern auf den Nägeln brennt – was Menschen, die auf dem Bau zupacken, bewegt.
Heiner Geißler hat die Anliegen der Baubeschäftigten gut übersetzt und den Arbeitgebern auf seine Art gekonnt vermittelt.
Mein Eindruck war, dass es Heiner Geißler oft Mühe gekostet hat, dabei neutral zu bleiben.“


Der stellvertretende Bundesvorsitzende der IG BAU, Dietmar Schäfers, hat Heiner Geißler ebenfalls am Tariftisch erlebt:
„Heiner Geißler war – was viele gar nicht wissen – ver.di-Kollege.
Er war einer, der am Tariftisch keine faulen Kompromisse zuließ. Er war ein mutiger nicht immer unumstrittener Querdenker.“

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