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IG BAU fordert eine Kultur der Wertschätzung von Arbeit

22.Ordentlicher Gewerkschaftstag der IG BAU


Berlin, 08.10.2017
Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) startet am kommenden Montag ihren 22. Ordentlichen Gewerkschaftstag in Berlin. Mehr als 300 Delegierte aus ganz Deutschland legen während dieser Woche die Schwerpunkte der IG BAU für die kommenden vier Jahre fest. Wichtigstes Thema dabei sind die Arbeits- und Lebensbedingungen in Deutschland.

Die IG BAU tritt ein für eine Kultur der Wertschätzung, der Anerkennung und des Respekts der Arbeit. Das beginnt bei einer guten Ausbildung über faire Entgelte bis hin zu einer guten Rente. Es gilt, konkrete Ziele zu erarbeiten und diese in den Betrieben und gegenüber einer neuen Bundesregierung durchzusetzen. Zudem will die IG BAU weiblicher werden. Deshalb steht der Vorschlag zur Abstimmung, den Bundesvorstand zu mindestens einem Drittel mit Frauen zu besetzen.

Natürlich beschäftigt auch der Rechtsruck in der Gesellschaft die IG BAU. Mit der Verleihung des Georg Leber-Preises für Zivilcourage auf der Eröffnungsveranstaltung setzt die IG BAU ein Zeichen gegen Ausgrenzung und Intoleranz und für eine offene, bunte und soziale Demokratie. Die Laudatio für die Preisträger hält der Bundestagsabgeordnete der Partei DIE LINKE und Präsident der Europäischen Linken Dr. Gregor Gysi.