IG BAU - die tun was!


Mit den "Mitmachscouts" gegen Intoleranz und für mehr Respekt


01.12.2017
Fremdenfeindlichkeit, Intoleranz, unfaire Arbeitsbedingungen - alles Dinge, die uns täglich begegnen und unsere Leben beeinflussen. Das sieht auch die Vorsitzende des IG BAU-Bezirksverbandes Nordwest Niedersachsen, Gabi Knue, so. „Wir müssen dagegen etwas tun", meint sie. Oft aber fehlt es an Argumenten und an Durchsetzungsfähigkeit. "Uns begegnet täglich so viel Blödsinn, gegen den man sich wehren muss."

Deshalb bietet der Bezirksverband nun Workshops für Interessierte und engagierte Kolleginnen und Kollegen an. "Mit dem Projekt ,Die Mitmachscouts' wollen wir die Arbeit vor Ort und in der Region für ein zukunftsfähiges Miteinander und ein starkes solidarisches Füreinander unterstützen."

Ziel ist es, arbeitsfähige, demokratische Strukturen (weiter-) zu entwickeln.

In drei Workshops setzen sich die Teilnehmer/innen mit diskriminierendem Verhalten im Alltag, auf den Baustellen, Feldern und im Büro auseinander. Gemeinsam werden Ideen und Maßnahmen für die Planung und Durchführung von Alternativen erarbeitet. Dabei ist auch beabsichtigt, den Austausch untereinander zu fördern. "Wir unterstützen euch dabei!"

In den Workshops wird sich sowohl mit rechtspopulistischen Tendenzen als auch mit erfolgreichen Gegenstrategien auseinandergesetzt. "Wir gehen dabei von gemeinsamen Erfahrungen aus und glauben, dass die unterschiedlichen Kompetenzen eine fruchtbare gewerkschaftliche Zusammenarbeit ermöglichen."

Angedacht sind beispielseise Diskussionsrunden, Veranstaltungen, Besuche von Museen, Aktionen usw. Wir wollen Lernen mit Spaß verbinden und dabei produktiv sein.

Voraussetzung für die Teilnahme am Projekt ist eure Bereitschaft, an allen drei Workshops aktiv mitzuwirken. Der erste ist für den 16. bis 18. März 2018 geplant.

Fragen beantworten gerne die Kolleg(inn)en im IG BAU-Regionalbüro Weser-Ems: weser-ems@igbau.de. Telefon 0421 - 68555580. Dort könnt Ihr Euch auch anmelden.

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