Tarife


Steine- und Erdenindustrie Thüringen: Verhandlungen vertagt

13.07.2018
Am 11. Juli fand die erste Tarifverhandlungsrunde für die Steine- und Erdenindustrie Thüringen statt. Trotz intensiver Beratungen und einem ersten - unzureichendem - Angebot seitens der Arbeitgeber, wurden die Verhandlungen auf den 28. August vertagt.

Unsere Forderungen lauten:
Erhöhung der Löhne um 1 Euro pro Stunde über eine Laufzeit von 12 Monaten,
Erhöhung der Gehälter um 173 Euro pro Monat über eine Laufzeit von 12 Monaten,
Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um 50 Euro je Ausbildungsjahr.

Das Arbeitgeber-Angebot:
Die Laufzeit des Tarifvertrages soll 26 Monate betragen (ab 1. Juli 2018 bis 31. August 2020),
die Erhöhung der Entgelte ab 1. Juli 2018 um 3,6 Prozent und ab 1. Juli 2019 um weitere 3,3 Prozent.

Dieses Angebot wurde von den Kollegen der IG BAU-Verhandlungskommission als nicht ausreichend abgelehnt, da es die Differenz zwischen den Einkommen der Kolleginnen und Kollegen aus Thüringen und Hessen weiter vergrößert. Damit wird die Annäherung an die Einkommen im
Westen, nach 28 Jahren deutscher Einheit, immer noch nicht erreicht.