Senioren


Wandern auf dem "Flößerpfad"

Ausflug zu einem Kulturdenkmal


© Bild: IG BAU
Zwickau, 12.10.2018
Senioren aus Zwickau informierten sich bei einer Wanderung auf dem Kulturdenkmal „Flößerpfad“ im Werdauer Wald in Südwestsachsen über den Transport des Holzes in früheren Jahrhunderten. Im 17. und 18. Jahrhundert wurde die Stadt Leipzig mit Bauholz durch die Flößerei in der Pleisse versorgt.

Es handelt sich um eines der größten geschlossenen Waldgebiete in Westsachsen und Ostthüringen. Die ältesten Informationen über eine umfangreiche Holznutzung stammen aus dem späten 14. Jahrhundert und beziehen sich auf einzelne Holzprivilegien und Waldsteuern in Form von Naturalabgaben durch Bauern.
1579 entstand in Leipzig ein sogenannter Holzhof, auf dem die Stämme umgeschlagen wurden. Um diese Zeit hatte man den Meiselbach und Leubnitzer Bach zu Floßgräben umgebaut und bestehende Teiche im Waldgebiet vertieft.