Brückentage
(Foto: Alvin Balemesa / Unsplash)
27.12.2022
Service

Liegen gesetzliche Feiertage auf einem Donnerstag oder Dienstag, können sich Arbeitnehmer mit nur einem Urlaubstag ein langes Wochenende von vier Tagen sichern. Wir zeigen, für welche Brückentage Ihr im Jahr 2023 Eure Urlaubstage beantragen solltet.

Brückentage 2023: Diesmal mit zwei bundesweiten Brückentagen

Im Jahr 2023 fallen zwei bundesweit gesetzliche Feiertage auf einen Dienstag oder Donnerstag. Die beiden bundesweiten Feiertage, die sich 2023 für einen Brückentag eignen, sind:

  • Christi Himmelfahrt am 18. Mai 2023 (Donnerstag)
  • Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober 2023 (Dienstag)

Wer also Freitag, den 19. Mai 2023, oder Montag, den 2. Oktober 2023, als Brückentag frei nimmt, hat vier Tage Freizeit am Stück.

Weitere Möglichkeiten für einen Brückentag bieten 2023:

  • Der Internationale Frauentag am 8. März 2023 (Mittwoch) in Berlin
  • Fronleichnam am 8. Juni 2023 (Donnerstag)*
  • Augsburger Friedensfest am 8. August 2023 (Dienstag) in der Stadt Augsburg
  • Mariä Himmelfahrt am 15. August 2023 (Dienstag) in Bayern und im Saarland
  • Weltkindertag am 20. September 2023 (Mittwoch) in Thüringen
  • Reformationstag am 31. Oktober 2023 (Dienstag)**
  • Allerheiligen am 1. November 2023 (Mittwoch)³
  • Buß- und Bettag am 22. November 2023 (Mittwoch) in Sachsen

Passende Brückentage für die Feiertage am Dienstag sind jeweils die Montage und für die Feiertage an den Donnerstagen der jeweilige Freitag. Wer bei den Feiertagen, die auf einen Mittwoch fallen die zwei Tage davor oder danach Urlaub nimmt, hat insgesamt sogar fünf freie Tage.

*Gesetzlicher Feiertag ist Fronleichnam nur in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, im Saarland sowie in Teilen von Sachsen und Thüringen.

**Gesetzlicher Feiertag ist der Refomrationstag nur in Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen.

³Gesetzlicher Feiertag ist Allerheiligen nur in Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland

Der Beitrag ist ursprünglich beim Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) erschienen. Dort findet Ihr auch eine Übersicht für die einzelnen Bundesländer.