Seitenpfad:

Bundeskabinett beschließt Erweiterung "Ausbildungsplätze sichern"

Nicole Simons
Nicole Simons (© IG BAU, Alexander Paul Englert)
17.03.2021
Pressemitteilungen 2021

"Die Covid-19-Pandemie hat schon heute so viele negative Auswirkungen auf unsere Wirtschaft wie auf unser ganzes Leben. Da kann ich es nur begrüßen, wenn das Bundesarbeitsministerium an die Zukunft der jungen Menschen denkt", sagt Nicole Simons, die als Mitglied des Bundesvorstandes der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt für den Bereich Junge BAU zuständig ist.

Das Bundeskabinett hat heute auf Vorschlag des Ministeriums die Weiterentwicklung des Bundesprogramms "Ausbildungsplätze sichern" beschlossen. Danach werden unter anderem die Prämien für Betriebe, die auch während der Corona-Krise ausbilden, für das neue Ausbildungsjahr ab Juni dieses Jahres von 2000 und 3000 Euro auf 4000 und 6000 Euro, wenn sie zusätzliche Ausbildungsplätze schaffen, verdoppelt. Diese Leistungen können künftig Unternehmen mit bis zu 499 Mitarbeitenden beziehen, bislang liegt die Grenze bei 249. "Das ist gut angelegtes Geld mit hoher Rendite, denn so begegnen wir auch dem in unseren Branchen herrschenden Facharbeitermangel. Irgendwann ist die Pandemie hoffentlich vorbei, dann sind wir froh, dass wir in Sachen Ausbildung vorgesorgt haben", sagt Simons abschließend.

IG BAU: "Rendite für die Zukunft unserer Jugend"