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EFBH und BHI fordern EU-Maßnahmen im Fall vietnamesischer Beschäftigter in Serbien

Europa
(Foto: Sara Kurfeß / Unsplash)
03.12.2021
Internationales

Die Europäische Föderation der Bau- und Holzarbeiter (EFBH) und die Bau- und Holzarbeiter Internationale (BHI) verurteilen die Behandlung 500 vietnamesischer Arbeiter*innen auf einer Großbaustelle in Serbien durch die China Energy Engineering Group Tianjin Electric Power Construction, einem Auftragnehmer des chinesischen Unternehmens Linglong International Europe. Sie fordern ein schnelles Handeln der europäischen Behörden!

Als die Situation vergangenen Monat bekannt wurde, waren die Arbeiter*innen in Unterkünften ohne angemessene sanitären Einrichtungen untergebracht. Heizung, Strom und Trinkwasser gab es nur unzureichend, Betten hatten keine Matratzen, sondern bestanden aus Brettern mit dünnen Decken. Die Beschäftigten bekamen keine Gehaltsabrechnungen und keinen Ausgleich für Krankentage. Gearbeitet wurde neun Stunden täglich, 26 Tage im Monat.

Die ausführliche englischsprachige Pressemitteilung von EFBH und BHI finden Ihr hier.

Einen deutschsprachigen Beitrag über die Hintergründe bietet die Deutsche Welle.