Gebäudereinigung
13.10.2020
Gebäudereinigung

Die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im Gebäudereiniger-Handwerk gehen in die heiße Phase. Aus den Betrieben und Objekten haben wir deutlich Rückmeldung bekommen, dass der Arbeitsaufwand durch die hohen Anforderungen an Hygiene gestiegen ist. Das muss sich auch im Geldbeutel der Beschäftigten zeigen!

GebR
"Wir, die Beschäftigten der Fa. KS in den SOB Kliniken, sorgen dafür, dass die Kliniken sauber bleiben.
Hallo Arbeitgeber, könnt Ihr dafür sorgen, dass wir einen Lohn bekommen, der zum Leben und im Alter reicht? Habt ihr uns schon wieder vergessen?"
GebR
Fa. SANA DGS München: "Wir fragen uns, was aus den Versprechen wurde. In der harten Zeit der Pandemie waren WIR vor Ort und haben für Sauberkeit gesorgt. Habt ihr Arbeitgeber uns schon wieder vergessen?"
GebR
"Weihnachtsgeld jetzt!"

Die Beschäftigten der ISS Communication Services GmbH sehen in der Forderung nach Weihnachtsgeld eine wichtige Anerkennung für ihre tägliche Arbeit und ein Plus, das sie für ihren Lebensunterhalt benötigen.
GebR
Beschäftigte der Firma Elite Hectas am Bildungs- und Kulturzentrum Frankfurt (BiKuZ) fordern 12 Euro Stundenlohn.
"Insbesondere die Aufrechterhaltung des Schulbetriebs hängt nun von einer hochwertig ausgeführten Reinigung ab. Das ist unser Job.
Hierfür verlangen wir einen fairen Lohn: Wir fordern 12 Euro und endlich ein Weihnachtsgeld auch für uns!"
GebR
Die Glasreiniger der Fa. Sasse Aviation München: Auch wenn viele unserer Kolleginnen und Kollegen am Flughafen noch in Kurzarbeit sind, haben wir es verdient, gerecht entlohnt zu werden. Wir werden dafür kämpfen!
GebR
Die Abt. Infra der Fa. Werner bei BMW in Dingolfing ist über die Haltung der Arbeitgeber*innen verärgert. Sie meinen, das es schon längst an der Zeit ist, gerecht für die harte Arbeit bezahlt zu werden.
GebR
Anlässlich einer Teilbetriebsversammlung der Firma Veolia Industrieservice Deutschland im Objekt Hydac Sulzbach berichtete die Fachgruppenvorsitzende der Gebäudereinigerfachgruppe Saar-Trier Ute Langenbahn über den Stand der Tarifverhandlungen im Gebäudereinigerhandwerk. Die Beschäftigten der Fa. Veolia unterstützen die Forderung ihrer Gewerkschaft nach 12 Euro Stundenlohn, was sie in einer regen Diskussion auch der anwesenden Geschäftsführung mitteilten. Auch in diesem Objekt konnte Ute erfahren, dass die Arbeit durch Corona nicht weniger, sondern mehr geworden ist. Denn Dank der Geschäftsleitung für die geleistete Arbeit während der Pandemie nahmen die Anwesenden zwar zur Kenntnis, meinten aber, eine Corona-Prämie wäre ihnen lieber. Auch das von den Arbeitgeber*innen für diese Tarifrunde versprochene Weihnachtsgeld wäre eine geeignete Wertschätzung für die erschwerte Arbeit.
GebR
Am Freitag den 2. Oktober 2020 hielt die Fachgruppe Gebäudereinigung der IG BAU eine Mahnwache bei der Firma des Innungsobermeisters Gebäudereinigung Saar ab. Etwa eineinhalb Stunden wurde mit einem Banner, unter Corona-Regeln, darauf aufmerksam gemacht, was wir für Reinigungskräfte zu recht fordern.
Durch die zur Zeit laufenden Tarifverhandlungen war es nötig, ein Zeichen gegenüber den Arbeitgeber*innen zu setzen, die mit am Verhandlungstisch sitzen. Außerdem wollten wir die Arbeitgeber*innen daran erinnern, dieses Jahr auch über ein Weihnachtsgeld zu verhandeln.
Gebäudereinigerinnen und Gebäudereiniger gehören zu den systemrelevanten Berufen und darüber hinaus zu den Berufsfeldern, die unseren Alltag und Berufsleben einfacherer, sicherer und sauberer gestalten.
Aus diesem Grund ist es nur fair und zeugt von Anerkennung dieser wichtigen und relevanten Arbeit, wenn die Kolleginnen und Kollegen eine passende Lohnerhöhung erhalten.
GebR
Voll auf die Zwölf in der Alten Oper Frankfurt.

Obwohl der Geschäftsbetrieb in der Alten Oper Frankfurt noch gedrosselt stattfindet, stehen die Gebäudereiniger*innen der Firma Elite Hectas uneingeschränkt zur Forderung der IG BAU.
"Wir machen die Veranstaltungsbesuche sicherer und kämpfen aktiv gegen Corona!"
GebR
Am 1. Oktober streikten in Bremen die Reinungskräfte im Öffentlichen Dienst und natürlich ist auch die IG BAU mit einer Delegation dabei. Denn egal ob in der Privatwirtschaft oder im Öffentlichen Dienst - die Arbeitgeber*innen glauben, sie müssten in diesem Jahr den Kolleg*innen kein faires Angebot machen. Darum stehen wir solidarisch zusammen!
GebR
Freie Fahrt mit gutem Lohn in Hessen!

Die Kolleginnen und Kollegen im hessischen VW Werk in Baunatal stehen zu den Tarifforderungen der IG BAU.
"Auch im Kampf gegen Coronaviren halten wir den Laden am Laufen.
Wir sind es wert ! 12 Euro und Weihnachtsgeld jetzt!"
GebR
Freie Fahrt mit gutem Lohn in Hessen!

Die Kolleginnen und Kollegen im hessischen VW Werk in Baunatal stehen zu den Tarifforderungen der IG BAU.
"Auch im Kampf gegen Coronaviren halten wir den Laden am Laufen.
Wir sind es wert ! 12 Euro und Weihnachtsgeld jetzt!"
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Voll auf die 12 in der Frankfurter U-Bahn!

Insbesondere in der Corona-Zeit halten die U-Bahn-Reiniger*innen der Firma Piepenbrock die U-Bahn in Frankfurt nicht nur sauber, sondern auch rein.
Für diese anspruchsvolle Arbeit verlangen sie Wertschätzung und einen vernünftigen Stundenlohn:
"Wir fordern 12 Euro, sonst gibt’s auf die Zwölf! Wir sind bereit!"
GebR
"Jetzt schlägt´s Zwölf

Der Betriebsrat der Firma Piepenbrock aus Frankfurt unterstützt aktiv die Verhandlungen der IG BAU.
Wir informieren die Kolleginnen und Kollegen in den Objekten über den aktuellen Verhandlungsstand.
Trotz oder gerade während der Corona-Pandemie sind viele Kolleginnen und Kollegen bereit, für faire Löhne aktiv zu werden.

Wir in Frankfurt sind bereit!"
GebR
Unter Corona-Bedingungen fand am 21. September im Bildungszentrum der Arbeitskammer des Saarlandes die Sitzung des Vorstandes der Fachgruppe Saar-Trier statt. Natürlich war die derzeitige Tarifrunde der Haupttagesordnungspunkt. Die Vorsitzende der Fachgruppe, Ute Langenbahn, gleichzeitig auch Mitglied der Verhandlungskommission, berichtete aus den Verhandlungen. Die von der Arbeitgeber*innenseite aus beschriebenen Einschränkungen bei Arbeit und Umsatz wegen der Corona-Pandemie konnten die Mitglieder aus der Fachgruppe nicht bestätigen. Einheitlich berichteten sie aus ihren Firmen von der Corona bedingten Mehrarbeit. Wenn im Betrieb Kurzarbeit war, dann lediglich über einen kurzen Zeitraum. Viele Auftraggeber*innen hätten ihre monatlichen Pauschalen für die Aufträge weiterbezahlt. Eventueller Arbeitsausfall, etwa durch nicht besetzte Büros, ist mit zusätzlicher Reinigung (Desinfektionsreinigung) kompensiert worden. Teilweise sei das Auftragsvolumen sogar dadurch gestiegen.
Zur Unterstützung der Tarifrunde hat sich die kreative Fachgruppe wieder einiges an Aktionen ausgedacht.
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Wie in jeder Tarifrunde, so unterstützen auch in diesem Jahr die Beschäftigten der Fa. Proper Gebäudereinigung (hier im Objekt Deutsch-Französisches Gymnasium in Saarbrücken) die Forderung ihrer Gewerkschaft. Im Rahmen eines Besuches informierte sie ihr Gewerkschaftssekretär über den derzeitigen Stand der Tarifverhandlungen. Als respektlos bezeichneten die Kolleginnen und Kollegen die Tatsache, dass die Arbeitgeber*innen noch kein Angebot vorgelegt haben. Für die schwere Arbeit, die bedingt durch die Pandemie auch noch zugenommen hat, sehen sie 12 Euro Stundenlohn als nicht zu viel an.
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Auch der Betriebsrat der Servicegesellschaft HGH in Mainz (hier im Katholischen Krankenhaus) unterstützt die Forderung der IG BAU nach einem Stundenlohn von mindestens 12 Euro.
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Unterstützung für die Lebensretter*innen der Uniklinik Frankfurt am Main! Der Personalrat und die ver.di-Betriebsgruppe der Uniklinik Frankfurt stehen solidarisch an der Seite der Reinigungskräfte in der Uniklinik in Frankfurt am Main. Euer Kampf ist unser Kampf!
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Die Reinigungskräfte von Leadec in Gaimersheim aus dem Objekt Continental in Ingolstadt wurden auf einer Teilbetriebsversammlung über den Stand der Tarifverhandlungen informiert. Empörung machte sich breit, weil es noch immer kein Angebot der Arbeitgeber*innen gibt. "Wir haben alle Wünsche und Träume, dafür brauchen wir aber Geld. Es ist an der Zeit, dass wir richtig bezahlt werden. Wir geben jeden Tag unser Bestes, jetzt müssen die Arbeitgeber auch mal ihr Bestes geben! Die Forderung von 12 Euro ist richtig und wir stehen alle hinter unserer IG BAU!"
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"Wenn wir nicht reinigen, dann steht ihr im Dreck! Wir fordern Euch auf, mir uns zu verhandeln. Wir wollen 6,5 Prozent mehr Lohn! Wir wollen 12 Euro Mindestlohn! Wir wollen 80 Stundenlöhne Weihnachtsgeld! - Warum? Weil wir es wert sind. Denn wir Reinigungskräfte sind Lebensretter!"
Sauberkeit rettet Leben! Die Reinigungskräfte der Kliniken Neuburg Service GmbH sind zu allem bereit!
GebR
Auch die Kolleg*innen von WISAG Hamburg zeigen deutlich, was die minimale Untergrenze im Branchenlohn sein muss: 12 Euro ist fair!
GebR
"Am 10. September 2020 hatte der Vorstand der Fachgruppe Gebäudereinigung geladen. Ziel war die Vorplanung und Besprechung unserer Aktion in Köln. Es wurden auch die neuen Transparente und T-Shirts vorgestellt. Wir hatten wie immer viel Spaß und sind heiß auf den 20. Oktober in Köln!"
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Kolleg*innen von Bogdol in Hamburg (Nicht Niels Bogdol!) stehen hinter den Forderungen der IG BAU.
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In seiner Sitzung im September hat der Beirat von Westfalen Mitte-Süd seine volle Unterstützung bei den Tarifauseinandersetzungen im Gebäudereiniger Handwerk zugesagt.
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Der Bezirksbeirat des BZV Bochum Dortmund steht hinter den Forderungen der Tarifkommission.
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Der Kreisverband Soest aus dem BZV Westfalen Mitte-Süd hatte am 29. August 2020 eine Tarif-Infoveranstaltung in Lippstad. Er unterstützt das Gebäudereiniger-Handwerk bei den Tarifauseinandersetzungen.
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Die Beschäftigten des Marienhospitals Oelde stehen hinter ihrer Forderung nach mehr Lohn!
GebR
Die Beschäftigten der Firma AW Culinawo-Service GmbH beim Karola-Zorwald-Seniorenzentrum in Dortmund sind bereit, für mehr Lohn und für das Weihnachtsgeld zu kämpfen.
GebR
Die Kolleginnen und Kollegen der Bettenzentrale der Wi-Med Bergmannsheil Reinigung GmbH erklären sich solidarisch mit der Tarifkommission.
GebR
"12 Euro sind wir mindestens wert!" Die Fachgruppe Neuburg/Ingolstadt steht voll hinter den Forderungen ihrer IG BAU. Gerade in der Zeit der Pandemie wird die Bedeutung der Reinigungskräfte immer klarer. Überall muss desinfiziert werden. "Wir Reinigungskräfte leisten immer schon viel, aber in den letzten Monaten steigt die Arbeit weiter und weiter. Es ist an der Zeit, dass die Arbeitgeber ihre Wertschätzung ausdrücken und endlich mit uns, den Reinigungskräften, verhandeln! Wir fordern Respekt und Anerkennung, denn auch wir können vom Klatschen alleine keine Rechnungen bezahlen!"
GebR
"Eigentlich sind wir Ostfriesen in Emden an der Hochschule ganz gemütliche Leute. Wir kommen mit zwei Worten ganz gut klar: JO und NÖ.
Die Arbeitgeber von die Firmen in der Reinigung sind ja so komische Leute, lass mal abschmecken was ist.
NÖ ! Ein Angebot für 12 Euro und Weihnachtsgeld ist von den Arbeitgebern da.
NÖ ! Weihnachtsgeld ist da.
NÖ ! Arbeitgeber wissen was sie tun.
Na gut 3 mal NÖ ist keine Antwort. Dann Streiken wir mal mit..."
GebR
In der Diakonissenanstalt (DIAKO) Flensburg fand die erste BR Versammlung nach oder während der Coronakrise statt. Die Hygienevorschriften wurden streng eingehalten. Für die Beschäftigten war es sehr wichtig, wieder an einer Präsenzveranstaltung teilzunehmen. Die Tarifrunde Gebäudereinigerhandwerk stand als Thema im Fordergrund und die Kolleg*innen stehen hinter den Forderungen denn Sauberkeit rettet Leben.
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Die Reinigungskräfte der Firma Piepenbrock aus dem Berufskolleg in Willich unterstützen die IG BAU in der Tarifauseinandersetzung des Gebäudereiniger-Handwerks. "Der Wert unserer Arbeit muss sich auch im Lohn wiederspiegeln!" so die Kolleginnen.
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"Gebäudereinigung ist systemrelevant" so die Piepenbrock-Kolleginnen aus einem Altenheim in Krefeld. Sie wollen einen fairen Lohn für die harte Arbeit.
GebR
Die Mitglieder der Thüringer Fachgruppenvorstände des Gebäudereiniger-Handwerks stehen mit Nachdruck hinter den Forderungen der IG BAU in der laufenden Lohntarifrunde.
Unter Einhaltung der Hygienevorschriften trafen sich die Vorstände am 18. Juli 2020 in Arnstadt zu ihrer ersten gemeinsamen Präsenzsitzung nach dem Corona-Shutdown. Neben den Corona-bedingten Themen stand die Lohntarifrunde im Gebäudereiniger-Handwerk im Mittelpunkt der Sitzung. Die Mitglieder der Vorstände erhielten eine erste Übersicht über die geplanten Maßnahmen und Aktionen in der Tarifrunde. Wie schon in der Vergangenheit werden Aktionen in der Tarifrunde durch die beiden Thüringer Fachgruppen auch zukünftig gemeinsam beraten, unterstützt und durchgeführt.
GebR
Betriebsräte der Martin Luther Stift Service GmbH Hanau fordern einen fairen Lohn und Wertschätzung: Wir Reinigungskräfte im Martin Luther Stift Hanau sorgen uns um die Menschen in unserer Pflege- und Betreuungseinrichtung. Wir halten alles sauber und schauen auch nach den Menschen vor Ort. Vor allem im Corona-Lockdown waren es sehr schwere Zeiten für die älteren Menschen in unserem Haus. Hier stehen wir auch immer mit einem offenen Ohr zu Seite und unterstützen sie, trotz einer sehr knapp bemessenen Reinigungszeit. Auch das gehört zu unseren täglichen Arbeit. Von einer Corona-Prämie haben wir bislang nichts gesehen. Wir stehen zur Forderung der IG BAU von mindestens 12 Euro für die Reinigungstätigkeit. Gemeinsam durch die Krise mit Respekt, Wertschätzung und einem guten Lohn!
GebR
In Berlin sind am Mittwochnachmittag, den 22. Juli 2020, rund 20 aktive Kolleginnen und Kollegen zusammengekommen, um sich Aktionen für die diesjährige Lohntarifrunde auszudenken. Um die derzeitigen Sicherheitsbestimmungen einzuhalten, trafen sich die Kolleg*innen aus Berlin und Brandenburg in einem Park an der frischen Luft. Die Aktiven aus den großen Konzernen der Dienstleistungsbranchen diskutierten dabei lebhaft und engagiert, welche Aktionen sie angehen wollen. Um den Unternehmen keine Hinweise zu geben, wo was geplant ist, gaben sich die Kolleg*innen auf dem Abschlussbild nicht zu erkennen. Klar ist aber auch; die Arbeitgeber können sich auf einiges gefasst machen. Die Aktiven sind wild entschlossen für ihre Forderungen im Gebäudereiniger-Handwerk zu kämpfen.
GebR
Wir, die Beschäftigten der Uniklinik Frankfurt am Main, halten das Krankenhaus unbemerkt am laufen und reinigen in allen Bereichen, auch auf der CoVid-19-Station. Wir sorgen dafür, dass alle gesund werden und bleiben und retten damit Leben.
Das meint auch der Betriebsrat der Infraklin und steht zur Forderung der IG BAU nach mehr Lohn.
"Seit Ausbruch der Coronapandemie, haben wir keine finanzielle Unterstützung für unsere langen Schichten erhalten. Das Klatschen der Patienten und Besucher ist zwar schön, allerdings können wir damit nicht unsere Rechnungen bezahlen!" so die Betriebsratsvorsitzende.
Wir stehen zur Forderung der IG BAU nach fairen Löhnen für unsere Branche!