warnstreik hochtief hamburg
Warnstreik der HOCHTIEF-Beschäftigten in Hamburg.
09.10.2020
Bauhauptgewerbe

Geschafft: Für die Beschäftigten bei HOCHTIEF wurde nach zähem Ringen und unter dem Eindruck erfolgreicher Warnstreiks ein neuer Tarifvertrag ausgehandelt und einstimmig von der Tarifkommission zur Annahme empfohlen. Darin endlich enthalten: Die Gleichstellung der gewerblichen Mitarbeiter mit den Angestellten! Gewerbliche erhalten somit ab diesem Jahr ihr reguläres Entgelt für die arbeitsfreien Tage am 24. und 31. Dezember. Darüber hinaus gibt es eine Corona-Prämie, steigen die Einkommen - und der Einstieg in die Wegezeitenschädigung ist auch unter Dach und Fach.

Das Ergebnis im Einzelnen:

  • Zahlung einer "Corona-Prämie" in Höhe von 600 Euro (brutto=netto) für Vollzeitbeschäftigte (andere anteilig) und für Auszubildende 300 Euro im November 2020.
  • Steigerung des Entgelts um 2,2 %:
    1. Stufe: +0,6 % rückwirkend ab 1. September2020,
    2. Stufe: +1,0 % ab 1. Januar 2021,
    3. Stufe: +0,6 % ab 1. Mai 2021.
  • Erhöhung der monatlichen Ausbildungsvergütung um 40 Euro im ersten Ausbildungsjahr, 30 Euro im zweiten und 20 Euro im dritten Ausbildungsjahr.
  • Einstieg in die Wegezeitentschädigung für arbeitstägliche Fahrten zur Baustelle, gestaffelt nach Entfernungen.
    40 - 50 Kilometer: 1 Euro,
    51 - 60 Kilometer: 2 Euro,
    61 - 70 Kilometer: 3,50 Euro,
    ab 71 Kilometern: 5 Euro.
  • Gleichstellung der gewerblichen Mitarbeiter mit den Angestellten! Gewerbliche erhalten ab 2020 ihr reguläres Entgelt für die arbeitsfreien Tage am 24. und 31. Dezember.

Flugblatt
HOCHTIEF: Durchbruch in der
Haustarifverhandlung!