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Valentinstag: IG BAU fordert faire Ausbildungsbedingungen in der Floristik Ost

harald schaum
© IG BAU (Alexander Paul Englert)
12.02.2020
Pressemitteilungen 2020

Blumensträuße am Valentinstag sind jedes Jahr wieder beliebte Geschenkeklassiker für liebe Menschen. An kaum einem anderen Tag im Jahr haben Floristinnen und Floristen so viel zu tun. Deshalb fordert die Agrargewerkschaft IG BAU anlässlich des Valentinstags fairere Arbeitsbedingungen für die Fachkräfte in der Branche. Insbesondere die Situation für Auszubildende im Osten ist ein Trauerspiel und muss umgehend verbessert werden.

„Die Aussicht auf eine Arbeit mit schönen Blumen allein sichert noch keinen Nachwuchs. Wer Experten für die Floristik gewinnen will, muss die Ausbildung nach heute üblichen Standards garantieren. Dumpingbedingungen lassen sich Jugendliche in keiner Branche mehr bieten. Sie bleiben dann einfach weg“,

sagte der Stellvertretende IG BAU-Bundesvorsitzende Harald Schaum.

„Vor allem die Arbeitgeber im Osten müssen schnellstens umdenken. Inzwischen hat der Gesetzgeber erkannt, dass Auszubildende Mindestausbildungsbedingungen brauchen und diese geregelt. Doch für die Kolleg*innen in der Ost-Floristik gelten sie nicht. Hier liegen die tariflich geregelten Ausbildungsvergütungen noch immer unter dem gesetzlichen Mindeststandard. Bei einer Anpassung nach oben stehen die Arbeitgeber weiter auf der Bremse. Das ist ein Unding und belastet das Image der gesamten Branchen – auch das der Betriebe im Westen.“




IG BAU fordert faire Ausbildungsbedingungen in der Floristik Ost.