Ulrike Laux
Ulrike Laux (Foto: JGFoto / IG BAU)
28.09.2022
Pressemitteilungen 2022

Diskriminierte Menschen genießen besonderen Schutz.

"Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) tritt auch weiterhin für eine Beschäftigtenvertretung der Vielfalt ein, menschenfeindliche Einstellungen haben bei uns keinen Platz." Das hat IG BAU-Vorstandsmitglied Ulrike Laux auf dem 23. Gewerkschaftstag in Kassel vor rund 350 Delegierten postuliert. "Unser Schutz gilt allen, die aufgrund ihrer Herkunft, Hautfarbe, Religion, geschlechtlichen Identität, sexuellen Orientierung, Behinderung oder eines sozialen Stigmas diskriminiert angefeindet oder gar angegriffen werden." Laux ist deshalb auch froh darüber, dass die Gemeinschaft der Queeren künftig als Personengruppe ausdrücklich benannt werden soll. "Damit hat ihre Arbeit den Stellenwert, den sie auch verdient." Weitere Personengruppen, die sich branchenübergreifend organisieren, sind beispielsweise Senioren, Frauen und in Zukunft auch Studierende.

Auch das politische Bildungs- und Beratungsangebot soll noch einmal geschärft werden. "Wir helfen allen Beschäftigten und Betriebsrät*innen dabei, ihr Engagement gegen menschenverachtendes Verhalten zu stärken und unterstützten sie bei einschlägigen Vorfällen im Betrieb", sagte die Gewerkschafterin. Für die IG BAU seien Parteien wie die AfD eindeutig der politische Gegner. "Ihre Politik ist rassistisch, demokratie- und menschenfeindlich. Mit unseren Werten ist das unvereinbar."

Schließlich mache sich die IG BAU auch für die Aufnahme und Integration von vor Krieg, Verfolgung und Katastrophen geflüchteten Menschen stark. "Wir machen keinen Unterschied hinsichtlich des Herkunftslandes, unsere Solidarität gilt allen Geflüchteten gleichermaßen", sagte Laux.

Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt steht für Vielfalt / Diskriminierte Menschen genießen besonderen Schutz / Gewerkschaftstag in Kassel