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Neuer Umsatzrekord am Bau – Gewerkschaft fordert höhere Löhne

Carsten Burckhardt
© IG BAU (Alexander Paul Englert)
10.09.2019
Pressemitteilungen 2019

Der Bau-Boom geht weiter: Mit Blick auf einen neuen Umsatzrekord in der Bauwirtschaft fordert die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU), die Beschäftigten stärker an der positiven Bilanz zu beteiligen.

„Es ist überfällig, dass Bauarbeiter ein größeres Stück vom Kuchen abbekommen. Nicht nur beim Tariflohn, sondern auch bei den speziellen Mindestlöhnen für die Branche muss es jetzt ein kräftiges Plus geben“, sagte IG BAU-Bundesvorstandsmitglied Carsten Burckhardt. Die Gewerkschaft verhandelt am 23. September mit den Arbeitgebern über höhere Mindestlöhne in der Branche. Daran müssen sich alle Baufirmen halten. Aktuell liegt der Bau-Mindestlohn bei 12,20 Euro pro Stunde für Hilfstätigkeiten in Ost- und Westdeutschland und bei 15,20 Euro für Facharbeiten in Westdeutschland.

„Ein Mindestlohn 2 in Ostdeutschland, sowie generell höhere Mindestlöhne auf dem Bau sind zudem ein entscheidender Beitrag gegen den Dumping-Wettbewerb in der Branche“, so Burckhardt.

Die Umsätze im Bauhauptgewerbe sind nach heute bekannt gewordenen Zahlen des Statistischen Bundesamtes im ersten Halbjahr 2019 um 8,3 Prozent gestiegen. Der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) hob HEUTE seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr auf ein Plus von 8,7 Prozent an. Die Rendite soll demnach um drei Prozent steigen.

Branche rechnet mit Umsatz-Plus von 8,7 Prozent
Neuer Umsatzrekord am Bau – Gewerkschaft fordert höhere Löhne