Fußball
(Foto: Joshua Hoehne / Unsplash)
30.09.2022
Internationales

Nicht nur beim FIFA World Cup Qatar 2022 der Männer sollte über Menschenrechte diskutiert werden. Angesichts anhaltender Debatten über Menschenrechte in Qatar tritt nun die Stakeholder-Initiative 2024 mit einer Website und Arbeitsmaterialien zum Themenfeld für das kommende Turnier in Deutschland an die Öffentlichkeit.

Die Konferenz des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am 19. September 2022 zu Menschenrechten beim FIFA World Cup Qatar 2022 lenkt den Blick zugleich auf die UEFA EURO 2024 in Deutschland. Auch bei dieser Veranstaltung müssen Nachhaltigkeit und Menschenrechte eine zentrale Rolle bei der Vorbereitung und Durchführung spielen. Handlungsanlässe sind hierzulande ebenfalls zahlreich vorhanden.

Die Initiative wurde im Herbst 2016 gegründet, um die Bewerbung des DFB um die UEFA EURO 2024 kritisch zu begleiten und frühzeitig die Einbeziehung von Stakeholdern auf nationaler und regionaler Ebene zu fordern.

Seit der erfolgten Vergabe stehen für die Initiative die Einhaltung der Menschenrechte sowie die Förderung von Vielfalt, Transparenz und Nachhaltigkeit auf dem Weg zur und bei der UEFA EURO 2024 in Deutschland im Mittelpunkt.

Im direkten Austausch mit der von DFB und UEFA gegründeten EURO 2024 GmbH, den zuständigen Bundesministerien sowie den zehn Spielorten und weiteren Stakeholdern geht es darum, die einmalige Chance zu nutzen, eine Vorreiterrolle bei der werteorientierten Durchführung einer Sport-Großveranstaltung einzunehmen.

Die ausführliche Mitteilung mit Zitaten aus beteiligten Organisationen.

Ein Bericht über die Arbeit der Initiative findet sich auf www.fussballdaten.de.