Dachdecker-, Gerüstbauer- und Steinmetzhandwerk


An der Zukunft arbeiten

Die Teilnehmer der Dachdeckerkonferenz.<br /> © IG BAU
Die Teilnehmer der Dachdeckerkonferenz.
© IG BAU
21.09.2012
Am vergangenen Wochenende trafen sich die aktiven Dachdecker der Bezirksverbände Koblenz-Bad Kreuznach und Rheinhessen-Vorderpfalz zur ersten übergreifenden Dachdeckerkonferenz. Die Stimmung war hervorragend, auch dank des erfolgreichen Tarifabschlusses, der kurz zuvor bestätigt wurde.

Nach einer kurzen Eröffnung durch den Branchensekretär Jan Meyer durfte Thomas Kurtze, Fachreferent im IG BAU-Bundesvorstand, den Kollegen das Tarifergebnis genauer erläutern, was noch bis in die späten Abendstunden zu ausführlichen Diskussionen über den Abschluss und die neuen Herausforderungen führte.

Nach kurzer Nachtruhe ging es Samstag in aller Frühe weiter. Mehrere Workshop-Phasen standen an. Noch ausstehende Fragen zum Tarif wurden angesprochen und beantwortet. Im Anschluss nahm Alexander Reise, Fachreferent im IG BAU-Bundesvorstand, die Kollegen in die erste Phase eines Zukunfts-Workshops mit, in der mal richtig Dampf abgelassen werden konnte.

Nachdem diese Phase abgeschlossen war, bekamen unsere Kollegen Besuch von der GUV. Arbeitnehmerhaftung stand auf der Tagesordnung. Viele Themen wurden hinterfragt, diskutiert und geklärt.

Nach einer guten Tasse Kaffee ging es direkt in die zweite Phase des Workshops. Zahlreiche Ideen und Diskussionen später konnten sich die Ergebnisse sehen lassen. „Es bleiben zwar dicke Bretter, die wir zu bohren haben, aber diese zwei Tage haben sehr gut getan“, bestätigte der Fachgruppenvorsitzende der Dachdecker in Koblenz-Bad Kreuznach, Ulrich Kreuter. „Wir haben super zusammengearbeitet und viele neue Impulse bekommen. Die Ergebnisse werden wir in den Fachgruppen nun weiterverfolgen und unsere Kollegen draußen auf der Baustelle informieren und mitnehmen. Bei Themen, wie der Rentenerhöhung werden wir Dachdecker bestimmt nicht mitmachen. Rente mit 67 ist für die Kollegen auf den Dächern der Republik nichts anderes als ein Schlag ins Gesicht für ihre Lebensleistung“, so Kreuter weiter - und von den Kollegen kommt deutliche Zustimmung.

Ein Bericht unseres Kollegen Jan Meyer.

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