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Bezirksbeirätetagung Westfalen: Zukunft gestalten!

127 Bezirksbeiräte aus Westfalen berichten über ihre Erfahrungen und entwickeln gemeinsam neue Ideen.<br />© IG BAU (röhr:wenzel)
127 Bezirksbeiräte aus Westfalen berichten über ihre Erfahrungen und entwickeln gemeinsam neue Ideen.
© IG BAU (röhr:wenzel)
02.05.2012
Die mittlerweile traditionelle Tagung, auf der sich westfälische Bezirksbeiräte austauschen, Ideen für ihre politische und betriebliche Arbeit sammeln hatte auch in diesem Jahr regen Zulauf. Am vergangenem Wochenende (27. und 28. April 2012) trafen sich 127 Bezirksbeiräte der IG BAU-Westfalen zu ihrer gemeinsamen Bezirksbeirätetagung. Zu Gast in diesem Jahr war der nordrhein-westfälische Minister für Arbeit, Integration und Soziales, Guntram Schneider.

In seiner Rede ging der Arbeitsminister unter anderem auf die Stärkung der kommunalen Finanzen, die für den NRW Wirtschaftsstandort wichtige Verkehrspolitik, die Umwelt- und Industriepolitik, auf den sogenannten Fachkräftemangel und Arbeitsmarktpotentiale gerade junger Menschen, auf Prekäre Arbeit und Leiharbeit ein.

Minister Guntram Schneider diskutiert mit den Teilnehmern.
© IG BAU (röhr:wenzel)

Einen großen Raum nahm sich der Minister um die Initiativen der Landesregierung für mehr Beschäftigung, „gute, gesunde und faire Arbeit“ darzustellen. Die Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter dankten „ihrem“ Minister mit kräftigem Applaus. Einhellige Meinung: „Guntram Schneider war klasse!“ Selbst auf dem Weg zum Auto unterschrieb er noch schnell auf einer Liste "für die Wiedereinführung der Meisterpflicht im Fliesenhandwerk".
 
Dass die IG BAU Westfalen eine bunte, lebhafte Gewerkschaft ist, dass gelacht, gestritten und an einem Strang gezogen – und – vor allem in eine Richtung – wurde bis spät in die Nacht deutlich. Über eine ganze Reihe von betrieblichen, politischen und tarifpolitischen Erfolgen, die es vorweisen gilt und auf eine positive Mitgliederentwicklung auf die man stolz sein kann wurde diskutiert. Es gab viel Zeit zu diskutieren – sich mit Kolleginnen und Kollegen, die man lange schon nicht mehr gesehen hat auszutauschen – neue Kolleginnen und Kollegen kennen zu lernen.
 
Am Samstag ging es in Arbeitsgruppen. Sieben an der Zahl. In zwei Workshopphasen ( 2 x 1,5 Stunden) wurden verschiedenste Themen diskutiert und auf Anwendung „vor Ort“ auf Herz und Nieren getestet. Neben den Arbeitsgruppen Energie- und Umweltpolitik, „die IG BAU auf dem Weg zum Bezirksverbandstag, „Demographie und Gesundheitsschutz“ - durchgeführt durch den Kooperationspartner IKK classic -, der Aktivierenden Gewerkschaftsarbeit, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, diskutierte der Fachreferent des IG BAU-Bundesvorstandes Martin Matthes mit den westfälischen Kolleginnen und Kollegen das Schwerpunktthema unserer Organisation „Rente muss zum Leben reichen!“. Die Junge IG BAU diskutierte generationenübergreifend über das Thema „Die Arbeitswelt von morgen und ich“ und fand großen Anklag. Die Arbeitsgruppenergebnisse wurden vorgestellt und ausgewertet – Verabredungen getroffen.
 
Mit guter Laune, wie immer hochmotiviert, mit vielen Ideen und Anregungen fuhren die westfälischen Bezirksbeiräte nach Hause und überlegen nun, wie sie das ein oder andere nun in ihre Arbeit in den Fachgruppen, in den Orts-, Stadt- und Kreisverbänden umsetzen können.

Ein Beitrag unseres Kollegen Carsten Burckhardt.

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