E-Klasse / Wir sind die IG BAU


Ehrenamts-Wochenende in Bernau/Chiemsee


© IG BAU
29.10.2015
E - wie Ehrenamt. Ehrenamtliche Beteiligung ist eine wesentliche Säule für eine lebendige demokratische Gesellschaft und genauso für eine lebendige starke Gewerkschaft. Deshalb will der Bundesvorstand der IG BAU das ehrenamtliche Engagement fördern und unterstützen. In der IG BAU gibt es unzählige Möglichkeiten, sich einzubringen, Themen zu bearbeiten, zu diskutieren und auch anzupacken.

„Am meisten macht Ehrenamt Freude, wenn ehrenamtliche Aufgaben gemeinsam angepackt werden und auf mehreren Schultern verteilt sind!“, so Sabine Katzsche-Döring, stellvertretende Bezirksvorsitzende Ostwestfalen-Lippe.

Um viele Schultern zum Verteilen zu aktivieren, hat im Frühsommer diesen Jahres eine Mitgliederbefragung in der IG BAU stattgefunden, an der sich rund 3000 Kolleginnen und Kollegen beteiligt haben. Die Fragen drehten sich um die Möglichkeiten, Interessen und Vorstellungen der Mitglieder, unter welchen Bedingungen und zu welchen Themen sie sich in die IG BAU einbringen könnten. Die Gewinner dieser Umfrage wurden zu einem Wochenende zu Faire Arbeit Jetzt ins GEW-Hotel in Bernau am Chiemsee eingeladen.

Dort hatten sie die Gelegenheit, Menschen zu treffen, die sich bereits intensiv in der IG BAU unter anderem als Fachgruppenleiter/in, Schöffe/in, ehrenamtlichen Arbeitsrichter/in oder Bezirksvorstandsmitglied einbringen und sich mit Fragen politischer Bildungsarbeit und gewerkschaftlicher Arbeit auseinandersetzen.

Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Wochenendes kamen aus den verschiedensten Branchen von Weinbau über Industrielle Dienstleistungen bis zum Bauhauptgewerbe, so dass sie auch viele Themen mitbrachten, die ihnen am und auf dem Herzen lagen. Die richtige Eingruppierung im Betrieb, die Erhaltung des Meisters im Handwerk, Leiharbeit als „moderne Sklaverei“ oder der Einfluss europäischen Rechts auf die Wirklichkeit im Betrieb waren Themen. Gut und gern hätte das Wochenende auch zehn Tage haben können, um sie entsprechend zu diskutieren.

Denn darüber hinaus gab es auch Gelegenheit, einen Einblick in die landwirtschaftlichen Gegebenheiten rund um den Chiemsee zu erhalten. Ein Betrieb mit Mutterkuhhaltung, sehr verbreitet in dieser Gegend auf Grund der feuchten, saftigen Wiesen um den Chiemsee, öffnete seine Weiden und Ställe für die Kolleginnen und Kollegen. Bei Gummistiefel-Weitwurf, Nägel in den Balken hämmern oder (leere) Bierkästen stapeln, offenbarte sich dann, dass mit gutem Teamwork einiges zu stemmen ist.

Möchtest Du etwas verändern,

Einfluss nehmen – in Deinem Betrieb, sozialen Umfeld oder bei politischen Themen? Weißt aber nicht wie. Oder möchtest Du Gleichgesinnte finden, weißt aber nicht wo? Dann komme zu uns, ruf an (Telefon 069 95737-444) oder schreibe eine E-Mail: ehrenamt@igbau.de. Infos gibt's auch hier.

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