Junge BAU


Harte Zeiten für die jungeGeneration – unsere Antwort: Gewerkschaft in Aktion


© IG BAU
10.01.2014
Aus Sicht der jungen Generation kann man mit dem Koalitionsvertrag und den ersten Tagen der neuen Regierung nicht zufrieden sein. Sicherlich, es finden sich leicht positive Veränderungen. Aber gerade zentrale Fragen, wie die sachgrundlose Befristung, Chancen für junge Menschen oder auch die miese Europapolitik, werden gar nicht oder nur mangelhaft angepackt. Ein notwendiger Politikwechsel sieht anders aus.

Als Junge BAU werden wir deshalb 2014 nicht lockerlassen. Genügend Möglichkeiten gibt es, egal ob bei denWahlen der Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) oder den Tarifrunden.

Die jungen Gewerkschafter und Gewerkschafterinnen machen sich auch für junge Themen in Tarifverträgen stark. Besonders setzen wir uns ein für die Übernahme von Ausbildungskosten durch die Arbeitgeber, die Gleichbehandlung von Azubis und Dual-Studenten sowie einen Zuschlag von zehn Prozent für befristet Beschäftigte, um deren höheres Risiko, arbeitslos zu werden und die damit verbundenen Folgen, auszugleichen.

Jeder kann seinen Beitrag leisten. Das reicht von der Organisierung von Azubis und jungen Beschäftigten bis hin zur Mobilisierung zu Tarifaktionen, Seminaren und Aktionen der Jungen BAU.

Wir freuen uns auf ein ereignisreiches Jahr als Gewerkschaft in Aktion.

Eion Beitrag von IG BAU-Bundesvorstandsmitglied Carsten Burckhardt und Bundesjugendsekretär Christian Beck in der IG BAU-Mitgliederzeitschrift "Der Grundstein/Der Säemann", Ausgabe 2/2014.