Senioren


IG BAU-Senioren begrüssen Förderung altersgerechten Wohnungsumbaus

Maßnahmepaket „Beschäftigungssicherung durch Wachstumsstärkung“ verabschiedet

09.02.2009
In ihm ist auch die Förderung des altersgerechten Umbaus von Wohnungen vorgesehen. „Die Milliardeninvestitionen der Bundesregierung in altersgerechte Umbauten sind klug eingesetztes Geld“, stellte Bundesseniorenministerin Ursula von der Leyen fest. „Recht hat sie, denn die Anzahl alter Menschen steigt, und die allermeisten wünschen sich, ihren Lebensabend so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden zu verbringen

Diese Entscheidung hilft nicht nur der Konjunktur, sie verbessert die Lebensqualität der älteren Generation und trägt darüber hinaus dazu bei, dauerhaft Pflege- und Betreuungskos­ten einzusparen. Sie ist aber auch längst überfällig. Denn erst ein Prozent aller Mietwohnungen in Deutschland ist altersgerecht umgebaut“, meint Hubert Fiedler vom Bundesseniorenvorstand der IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU). So würden vielerorts zum Beispiel breite Türen, seniorengerechte Bäder ohne Stolperfallen oder Treppenlifte fehlen.
 
Nach Angaben der Bundesregierung sollen für die Jahre 2009 bis 2011 zusätzlich drei Milliarden Euro, unter anderem für den altersgerechten Umbau von Wohnungen, bereitgestellt werden.

Von der IG BAU wird der eingeschlagene Weg begrüßt. Bedenkt man, dass 13 Millionen Wohnungen auf eine Modernisierung warten, sind noch erhebliche Anstrengungen notwendig, um ans Ziel zu kommen.

Nach einem Artikel unseres Kollegen Klaus Gabor in der IG BAU-Mitgliederzeitschrift "Der Grundstein/Der Säemann 2/2009).