Forstwirtschaft und Naturschutz


Jörg Müller neuer Vorsitzender

Wechsel an der Spitze der Bundesvertretung Forst und Naturschutz

V. li.: Volker Diefenbach, Ernst-Otto Naumann, neugewählter stellv. Vorsitzender  Forst und Naturschutz; Jörg Müller, neugewählter Vorsitzender Forst und Naturschutz; Harald Schaum, Stellvertretender Bundesvorsitzender IG BAU.
V. li.: Volker Diefenbach, Ernst-Otto Naumann, neugewählter stellv. Vorsitzender Forst und Naturschutz; Jörg Müller, neugewählter Vorsitzender Forst und Naturschutz; Harald Schaum, Stellvertretender Bundesvorsitzender IG BAU. © IG BAU (Dietmar Gust)
17.01.2014
Mit großer Mehrheit ist Jörg Müller zum Nachfolger von Volker Diefenbach zum Vorsitzenden der Bundesvertretung Forst und Naturschutz gewählt worden. Der bisherige Stellvertretende Vorsitzende der Bundesvertretung erhielt auf der außerordentlichen Bundeskonferenz in Berlin 42 von 44 Stimmen. Zu seinem Stellvertreter wurde Ernst-Otto Naumann gewählt.

Schon im vergangenen Jahr setzte sich der SPD-Mann Diefenbach (47) bei der Wahl zum Bürgermeister in Heidenrod durch. Er gibt deshalb sein Amt in der IG BAU auf. Nach dem Studium der Forstwirtschaft begann Diefenbach 1992 seinen Dienst im Land Hessen, wo er seit 1995 die Revierförsterei Kemel-Springen leitet. Fast gleichzeitig mit dem Start seines Dienstes trat er in die Gewerkschaft ein, wo er sich seither stark engagiert hat. Im Jahr 2001 übernahm er den Vorsitz in der Landesvertretung Hessen. Sieben Jahre später wurde er zum Vorsitzenden der Bundesvertretung Forst und Naturschutz gewählt.

„Volker Diefenbach kann man ohne Übertreibung das Gesicht des Forstes in Deutschland nennen. In diversen Gremien hat er die Belange der Beschäftigten erfolgreich vertreten und sich ein hohes Renommee erworben. Volker besitzt die Gabe, selbst die kompliziertesten Sachverhalte verständlich darzustellen. Dazu kommt seine unaufgeregte Art. Diese Qualitäten helfen, in der Sache zu überzeugen. Sie machen das Arbeiten mit ihm gleichzeitig sehr angenehm“, sagte der Stellvertretende Bundesvorsitzende Harald Schaum. Er wünschte ihm bei seinem neuen Bürgermeisteramt viel Erfolg.

Als einen der wichtigsten Erfolge seiner Arbeit bezeichnete Diefenbach das Konzept „Team statt Hierarchie“. „Wir haben damit gezeigt, dass wir eine nachhaltige Personalentwicklung als Beschäftigte selbst gestalten können, anstatt uns nur mit Personalabbau abzufinden. Von der Reaktion sind wir mit diesem Konzept in die Aktion gegangen.“ Er hob zudem die vielen positiven Seiten der ehrenamtlichen Arbeit in der IG BAU hervor. „Wer sich engagiert, bekommt auch viel zurück. Den großen Respekt, der einem vielerorts entgegengebracht wird, gäbe es nicht ohne die IG BAU. Ich bin dankbar für die Gelegenheiten, bei denen ich viele interessante Menschen treffen konnte“, sagte Diefenbach.

Ein Beitrag unseres Kollegen Ruprecht Hammerschmidt.