E-Klasse / Wir sind die IG BAU


Mitmachscouts – Zweiter Workshop für mehr Vielfalt und Toleranz


© PECO-Institut
17.03.2016
Am Wochenende vom 11. bis 13. März fand in Halle/Saale der zweite Mitmachscouts-Workshop zum Thema Vielfalt statt. Mit 11 Teilnehmenden aus den IG BAU-Regionen SATS, Berlin-Brandenburg und Nord sprachen wir über die lange Migrationsgeschichte Deutschlands als Ein- und Auswanderungsland.

Es gab reichlich inhaltliches Input sowohl über einzelne Schicksale von Migranten, wie auch Zahlen und Fakten zu Flucht und Asyl heute und interkulturelle Kommunikation mit Rollenspiele.

Arbeitsmigration in der Europäischen Union nahmen wir aus gewerkschaftlicher Sicht genauer unter die Lupe, diesmal mit der Teilnahme einer Referentin aus dem Büro für entsandte Beschäftigte in Berlin, Ruxandra Empen. Sie stellte uns vor, mit welchen Konstrukten die Entsendung abläuft und zeigte uns Fälle, in denen die ArbeitnehmerInnen, meistens aus den osteuropäischen Staaten, ausgenutzt werden.

Mit hochmotivierten Teilnehmenden entstanden spannende und sehr engagiert geführte Diskussionen. Außerdem wurden die Bedürfnisse der teilnehmenden IG BAU-Bezirksverbände und IG BAU-Regionen in punkto Unterstützung in ihrer Arbeit zu den Themen Vielfalt und Toleranz besprochen. Dabei wurden Ideen entwickelt, wie die Inhalte in die Arbeit vor Ort übertragen und demokratische Strukturen innerhalb unserer Gewerkschaft dadurch gestärkt werden können.

Zum Abschluss wurde die entstehende Internetpräsenz des Projektes "Die Mitmachscouts" vorgestellt und über die Austauschmöglichkeiten der Teilnehmenden in einem geschlossenen System gesprochen. Die Veröffentlichung unseres Webangebots erfolgt in den nächsten Wochen.

Bis dahin sind alle Informationen zum Projekt auf Facebook oder per E-Mail an han.imigE-Mail-Adressepeco-ev.de zu finden.

Wir freuen uns schon jetzt sehr auf unseren dritten Workshop. Er findet vom 1. bis 3. Juli in Berlin-Mitte, statt, in Zusammenarbeit mit der Stiftung Topographie des Terrors.

Ein Beitrag unseres Kollegen Jörg Weißgerber.