Junge BAU


Nicht nur von Pappe

Sommeraktion zum Ausbildungsstart

© IG BAU (Christian Beck)
© IG BAU (Christian Beck)
24.08.2012
„Klar stören wir“, gibt Jon Heinemann von der junge BAU Hessen zu Protokoll. „Sonst merkt ja keiner was.“ Es ist aber eine freundliche Störung, die die junge BAU in der Wiesbadener Innenstadt verursacht. Mit Riesenpappwürfeln blockieren die jungen BAUler die Fußgängerzone. „Passanten müssen ausweichen, gucken genauer hin und schon ist die Neugier geweckt“, erklärt Heinemann.

Das Ziel der Sommer-Würfel-Stör-Aktion: Eine bessere Ausbildung! Die Forderungen für mehr Qualität stehen auf den Würfeln: Können zählt mehr als Noten, mehr Ausbilder, faire Bezahlung oder Kostenübernahme für die Fahrten zur Berufsschule.

„Bei den Benzinpreisen, ist vom Ausbildungsgehalt nichts mehr übrig, wenn die Berufsschule weiter weg liegt“, sagt Heinemann. „Dafür müssen wir anpacken – reinhauen - klarmachen“, zitiert er wieder einmal das Motto der jungen BAU-Kampagne – nur für den Fall, dass es noch jemanden gibt, der es nicht kennt.

Wer stehen bleibt und nachfragt, findet die Aktion super. Mancher nimmt gleich selbst die Würfel hoch, testet deren Gewicht oder baut kurzerhand um. Andere unterzeichnen spontan die Forderung, schreiben eigene Wünsche dazu. „Das klappt besser als erhofft“, sagt Heinemann, dreht sich zum nächsten Stehenbleiber und beginnt: „Also, anpacken – reinhauen – klarmachen ... .“

Erst mal einen Karton klarmachen ... © IG BAU (Christian Beck)
.. dann drei und vier .... © IG BAU (Christian Beck)
Mittendrin... © IG BAU (Christian Beck)
Gemeinsam ... © IG BAU (Christian Beck)
Anpacken... © IG BAU (Christian Beck)
Reinhauen: Infos für Passanten © IG BAu (Christian Beck)
© Christian Beck