Frauen


"Vorwärts zu Freiheit und Glück"

Der neue IG BAU-Bundesfrauenvorstand (stehend von links): Ilse Bruttel, Conni Janisch, Angelika Müller, Sylvia Honsberg, Uli Steinert-Dietrich, (sitzend von links): Dr. Irene Merklein-Lempp, IG BAU-Bundesvorstandmitglied Bärbel Feltrini, Renate Wapenhensch, Nadine Wagner, Sonja Heideloff<br />
Der neue IG BAU-Bundesfrauenvorstand (stehend von links): Ilse Bruttel, Conni Janisch, Angelika Müller, Sylvia Honsberg, Uli Steinert-Dietrich, (sitzend von links): Dr. Irene Merklein-Lempp, IG BAU-Bundesvorstandmitglied Bärbel Feltrini, Renate Wapenhensch, Nadine Wagner, Sonja Heideloff
 © IG BAU
08.10.2012
Solidarität macht glücklich. Das ist eine Erkenntnis, die die Teilnehmerinnen der Bundesfrauenkonferenz mit nach Hause nehmen. Unter dem Motto „Glückskonferenz“ trafen sich rund 80 Frauen der IG BAU für drei Tage in der Bildungsstätte Steinbach.

Die Gewerkschaftsarbeit und das Streben nach Glück hängen unmittelbar zusammen. Schon in der Arbeiterinnenbewegung des 19. Jahrhunderts lautete der Aufruf der Gründerin der proletarischen Frauenbewegung Österreichs, Adelheid Popp: „Vorwärts zu Freiheit und Glück!“, berichtete IG BAU-Bundesvorstandsmitglied Bärbel Feltrini. „Glück, das ist nichts, was einfach so vom Himmel fällt. Wir müssen schon ein bisschen nachhelfen, wenn es sich einstellen soll“, forderte sie die Anwesenden auf.

Zu den zentralen Forderungen der IG BAU-Frauen zählte Bärbel Feltrini etwa die Abschaffung von Minijobs und steuerlicher Diskriminierung, mehr Frauen in Führungspositionen sowie existenzsichernde Einkommen. In diesem Zusammenhang betonte sie das nach wie vor bestehende große Ziel der IG BAU, in der Gebäudereinigung einen Stundenlohn von zehn Euro durchzusetzen.

Für viel Gesprächsstoff unter den IG BAU-Frauen sorgten auch die Vorträge der beiden Journalistinnen Ute Scheub und Annette Jensen. Letztere referierte von einer „neuen Bewegung von unten“, die sich immer erfolgreicher gegen das stupide Streben nach Gewinn allein um des Geldes wegen behauptet. Ute Scheub berichtete über die wissenschaftlichen Ergebnisse der Glücksforschung und das vergleichsweise schlechte Abschneiden Deutschlands. „Ungleichheit macht alle Menschen unglücklich, Gleichheit macht alle glücklich“, sagte Scheub. „Deshalb ist es gut, wenn ihr höhere Löhne fordert. Damit wird am Ende auch der Arbeitgeber glücklicher, selbst wenn er es vorher leider nicht weiß“, rief sie den Zuhörerinnen zu.

Ruprecht Hammerschmidt

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Kontakt

Sylvia Honsberg
Bundesfrauensekretärin
IG BAU-Bundesvorstand VB IV, Gebäudereiniger-
handwerk und Bildung
Frauenreferat
Olof-Palme-Str. 19
60439 Frankfurt/ Main
mailto: frauen@igbau.de
Sekretariat

Marion Fahrenbruch
IG BAU-Bundesvorstand VB IV, Gebäudereiniger-
handwerk und Bildung
Olof-Palme-Str. 19
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