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Beton- und Fertigteilindustrie Nord: Scheitern der Verhandlungen und Streikmaßnahmen drohen

beton fertigteil
© IG BAU
10.10.2019
Baustoffindustrie

Am 8. Oktober fand die zweite Tarifverhandlung für die Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen in der Beton- und Fertigteilindustrie Nord statt. Zudem geht es um die stufenweise Erhöhung der Jahressondervergütungen.

Die Arbeitgeber sind zurzeit nicht bereit, einer den hohen Leistungen der Beschäftigten angemessene Lohn – und Gehaltserhöhung zuzustimmen.

Auch sind die Arbeitgeber nicht bereit, die Jahressondervergütung stufenweise anzuheben.

Ihr offizielles Angebot ist ein Schlag ins Gesicht aller Beschäftigten:

  • Die Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen sollen ab 1. Oktober 2019 nur um 2,4 Prozent angehoben werden.
  • Für die Monate Juli bis September 2019 soll lediglich eine Einmalzahlung von insgesamt 228 Euro (drei mal 76 Euro) gewährt werden.
  • Die bestehenden Jahressondervergütungen sollen geringfügig um 2,4 Prozent (nur ca. 50 Euro) angehoben werden.
  • Die Laufzeit soll 12 Monate betragen.

Wertschätzung der Leistungen der Beschäftigten in der Beton- und Fertigteilindustrie Nord sollte anders aussehen.

Nun drohen das Scheitern der Verhandlungen, betriebliche Aktionen und sogar Streikmaßnahmen. Die nächste Verhandlung findet am 5. Dezember statt.

Beton- und Fertigteilindustrie Nord: Scheitern der Verhandlungen droht