Seitenpfad:

Der Tarifkonflikt in der ...

Bild zum Facebook-Post
Facebook
26.09.2019
Gebäudereinigung
Der Tarifkonflikt in der Gebäudereinigung ist bis in den Nordrhein-Westfälischen Landtag vorgedrungen. Während der Plenarsitzung Mitte September machten Aktive der IG BAU auf die aktuelle Situation der Reinigungskräfte aufmerksam. „Wir haben viele gute Gespräche geführt. Die Solidarität bei den Abgeordneten ist sehr groß. Es ist wichtig, dass auch die Politik versteht, wie mit unseren Kolleginnen und Kollegen umgegangen wird,“ so Antonia Kühn, Regionalleiterin aus dem Rheinland. Viele Abgeordnete haben aber nicht nur mit den IG BAU-Vertreter*innen gesprochen, sondern ihre Solidarität durch eine Fotoaktion ausgedrückt. „Sauberkeit hat ihren Preis, deshalb faire Löhne und gute Tarifverträge,“ sagt Thomas Kutschaty, Vorsitzender der SPD-Fraktion. In dieselbe Kerbe schlägt auch der ehemalige Innenminister Ralf Jäger (SPD): „Reinigungskräfte brauchen faire Löhne und einen ordentlichen Rahmentarifvertrag!“ „In vielen Gesprächen hat sich herausgestellt, dass die Abgeordneten entsetzt sind über das Verhalten der Arbeitgeber. Es ist gut, dass wir für Aufklärung sorgen konnten“, so Sven Bönnemann, stellvertretender Regionalleiter aus Westfalen. Solidarität kommt auch aus der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen. Der Fraktionsvorsitzende Arndt Klocke sagt klar: „Sauberkeit hat ihren Preis, deshalb brauchen wir einen fairen bundesweiten Rahmentarifvertrag inklusive Weihnachtsgeld!“ Unterstützung bekommt er dabei von seiner Parteikollegin Sigrid Beer: „Saubere und faire Arbeitsbedingungen müssen her!“ Antonia Kühn: „Über Parteigrenzen hinweg ist das Verständnis für unsere Forderung nach ordentlichen Regelungen groß. Wir konnten den Abgeordneten auch klar machen, dass 40 Prozent der Aufträge aus der öffentlichen Hand kommen und die Politik daher im Land und in den Kommunen eine besondere Verantwortung dafür trägt, dass nur tarifgebundene Unternehmen, die ordentlich mit ihren Leuten umgehen, den Zuschlag erhalten.“ Von der CDU solidarisiert sich die Landtagsabgeordnete Britta Oellers: „Sauberkeit hat ihren Preis, deshalb sollte ein Tarifvertrag vereinbart werden,“ so die CDU-Abgeordnete. Insgesamt haben 50 Abgeordnete klar gemacht, dass nun faire Regelungen vereinbart werden müssen. „Solidarität sprengt alle Grenzen. Deswegen sind wir glücklich, dass wir viele Bündnispartner und -partnerinnen an unserer Seite haben. Nun liegt es an den Arbeitgebern, wenn sie es sich nicht auch noch mit der Politik verscherzen wollen,“ so Bönnemann abschließend. #igbau #gebäudereinigung

Diese Meldung auf Facebook.