Gruppenfoto des Betriebsrats
(Foto: IG BAU)
15.10.2026
Gebäudereinigung

Steigende Preise, finanzielle Sorgen und Einschnitte bei sozialen Leistungen belasten viele Beschäftigte. Gerade deshalb sind 2 Euro mehr pro Stunde für die Kolleginnen und Kollegen in der Gebäudereinigung mehr als gerechtfertigt!

Frank Hübner, Mitglied der IG BAU Bundestarifkommission für die Gebäudereinigung und stellvertretender Betriebsratsvorsitzender bei WISAG in Hamburg, bringt es auf den Punkt:

"Der Ruf nach Sauberkeit und Hygiene ebbt doch nicht ab. Egal ob Büros, Kitas, Schulen, Krankenhäuser oder die eigenen vier Wände – jeder will es sauber haben. Und genau das liefern wir als Beschäftigte: Sauberkeit und Qualität."

Für Frank Hübner ist klar: Die Gebäudereinigung ist ein Handwerks- und Ausbildungsberuf. Deshalb müssen die Tariflöhne deutlich über dem gesetzlichen Mindestlohn liegen. Die Beschäftigten leisten täglich harte Arbeit und tragen entscheidend zum Erfolg und zum Image der Unternehmen bei.

Es kann nicht sein, dass die Arbeitgeber bei 2 Euro mehr pro Stunde Alarm schlagen und sich wieder hinter angeblich zahlungsunwilligen Kunden verstecken. Statt eines ständigen Unterbietungswettbewerbs braucht die Branche faire Preise und attraktive Arbeitsbedingungen.

Denn wer Sauberkeit und Hygiene verlangt, muss auch bereit sein, die Menschen fair zu bezahlen, die dafür jeden Tag sorgen!

Die Forderung bleibt klar: 2 Euro mehr pro Stunde für alle Lohngruppen!

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