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BHI-Sportkonferenz: Gute Arbeit bei großen Sportfesten sicherstellen

diskussion podium sportkonferenz
Diskutierten über Sport und faire Arbeitsbedingungen (von links) : Sylvia Schenk (Transperency International), Ambet Yuson (Generlasekretär BHI), Mirko Herberg (Friedrich Ebert Stiftung) und Dietmar Schäfers (IG BAU). © IG BAU
19.09.2019
Internationales

Gestern und heute hat in Berlin die internationale Sportkonferenz der Bau- und Holzarbeiter Internationale (BHI) in Berlin stattgefunden. Die Teilnehmenden diskutierten die vergangenen und zukünftigen Herausforderungen rund um große Sportveranstaltungen wie die olympischen Spiele und Fußballweltmeisterschaften.

Die BHI arbeitet daran, dass beim Stadion- und Infrastrukturbau im Vorfeld der Sportereignisse grundlegende Arbeitsstandards eingehalten werden. Dabei tragen die Sportinstitutionen wie die FIFA, UEFA und das internationale olympische Komitee eine erhebliche Verantwortung, ebenso die ausrichtenden Staaten und natürlich die ausführenden Baufirmen.

In vielen Ländern konnten Verbesserungen der Arbeitsstandards und Lohnerhöhungen erreicht werden und auch zukünftige Ausrichter wie die Stadt Paris der olympischen Spiele 2024 haben Ambitionen formuliert, hohe Arbeitsstandards sicherzustellen.

In Zukunft wird es noch stärker darum gehen, die hehren Kriterien im Bereich guter Arbeit tatsächlich beim Bau der Sportstätten und der Infrastruktur zu erfüllen, so dass große Sportveranstaltungen auch für die Beschäftigten ein großes Fest werden.