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Care-Arbeit honorieren und partnerschaftlich teilen

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(Sabine van Erp / Pixabay)
25.02.2020
Frauen

Am 29. Februar ist Equal-Care-Day. In den Jahren zwischen den Schalttagen wird er übergangen.  Er setzt damit ein Zeichen dafür, dass Care-Arbeit als weitgehend „unsichtbare Arbeit“ gilt, die oft nicht wahrgenommen und nicht bezahlt wird.

Tag symbolisiert außerdem das Verhältnis von 4:1 bei der Verteilung von Care-Arbeit und ruft in Erinnerung, dass Männer rechnerisch etwa vier Jahre bräuchten, um so viel private, berufliche und ehrenamtliche Fürsorgetätigkeiten zu erbringen wie Frauen in einem Jahr.

Die IG BAU Frauen setzen sich ein für:

  • gleiche Verteilung der Arbeit zwischen Frauen und Männern - auf allen Stufen der Karriereleiter wie auch bei der unbezahlten Arbeit
  • die 30-Stunden-Woche als generelle Vollzeit-Erwerbsarbeit, um auch noch Zeit für die anderen wichtigen gesellschaftlichen Aufgaben zu haben
  • ein bedingungsloses Grundeinkommen, das soziale Sicherung vom Erwerbseinkommen unabhängig macht
  • eine vergleichbare Entlohnung sogenannter Frauen- und Männerberufe
  • eine Gesellschaft, in der anstatt des Profitinteresses von Wenigen das Gemeinwohl Ziel des Handelns ist

Um ihre Interessen zu verwirklichen, müssen sich Frauen organisieren und selbst für den Wert ihrer Arbeit einstehen. Wir brauchen genauso Männer, die bereit sind für eine partnerschaftliche Teilung aller Arbeit und die zu einem Bewusstseinswandel beitragen.

Miteinander für faire Arbeit und ein gutes Leben!  
 

Care-Arbeit honorieren und partnerschaftlich teilen!