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- "Eine Rente mit 70 für Menschen, die körperlich schwere Arbeit verrichten, kommt nicht in Frage"
"Eine Rente mit 70 für Menschen, die körperlich schwere Arbeit verrichten, kommt nicht in Frage"
"Das Rentenalter pauschal für alle anzuheben, auch wenn es über einen langen Zeitraum angedacht ist, geht gar nicht.Ein Dachdecker, eine Gebäudereinigerin oder ein Forstbeschäftigter kann seinen Beruf mit 70 nicht mehr ausüben, ohne einen gesundheitlichen Schaden davonzutragen. Hier bräuchte es eine Flexibilität. Menschen, die körperlich schwere Arbeit verrichten, sollten deutlich früher in Rente gehen können.
Falsch ist auch, die Rente nach 45 Jahren Beitragszahlung abzuschaffen. Diese Beschäftigten haben schon sehr viel geleistet und dabei die Rentenkasse gut gefüllt. Das sollte honoriert werden.
Schließlich müsste auch das Rentenniveau, das derzeit bei 48 Prozent liegt, erhalten, besser sogar wieder auf 53 Prozent angehoben werden. Nur so können die Menschen im Alter auch ein gutes und bezahlbares Leben führen. Gedankenspiele, das Niveau sogar zu senken, werden auf erbitterten Widerstand stoßen.
Zu begrüßen ist, dass es künftig mehr Einzahler in die Rentenkasse geben soll, unter anderem Beamte, Selbstständige, Abgeordnete. Wir brauchen dringend mehr finanzielles Fundament für die Rentenkasse, damit wird die Rente deutlich stabiler.
Auch eine lange Forderung der Gewerkschaften wird endlich wahr: die faktische Abschaffung von Minijobs. Für viele, die langjährig solche Jobs ohne Abgaben praktiziert haben, führen sie langfristig in Altersarmut."


