Höhepunkte: 27. September
Der 27. September in Zitaten
"Großvater kam mit großen Träumen, großen Koffern, ließ alles hinter sich, brachte große Opfer, baute Straßen, baute Häuser, Wand für Wand, halfen Deutschland zu einem Neuanfang." – Eröffnungsakt Ebow in ihrem Lied "Arbayt"
"Dieser Gewerkschaftstag steht unter dem Motto ‚Respekt für unsere Arbeit! Wir holen, was uns zusteht‘. Das ist selbstbewusst, und das soll es auch sein. Denn gute Löhne, gute Arbeitsbedingungen, soziale Sicherheit, bezahlbares Wohnen und eine vernünftige Rente fallen wahrlich nicht vom Himmel. Sie müssen erkämpft, verhandelt und vor allem tagtäglich politisch durchgesetzt werden. Genau dafür sind wir Gewerkschaften da." – Robert Feiger, Bundesvorsitzender der IG BAU, in seiner Eröffnungsrede
"Der Markt alleine regelt es nicht! Und ich gehe noch ein Stück weiter: Der Markt hat an einigen Stellen versagt.“ – Verena Hubertz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, zur Wohnungsnot
"Was will die Politik eigentlich den jungen Azubis erzählen, die zehn Jahre früher in das Arbeitsleben einstiegen und für die das auf einmal nicht mehr gelten soll?" – Yasmin Fahimi, Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), zu den Plänen der Bundesregierung, die abschlagsfreie Rente mit 63 zu streichen
"Wie viel Mut braucht es, den Rechtsextremisten auf dem Marktplatz am Rande eines CSD oder auf Social Media zu widersprechen, einzuschreiten, standhaft zu bleiben? Wie viel Kraft und Resilienz muss ein junger Mensch haben, das alles mit 16, 17 Jahren zu stemmen, und wenn Dir ins Gesicht gesagt wird: 'Ich weiß, wo Du wohnst'" – Natalie Pawlik, Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, in ihrer Laudatio für Max Schneller
"Die Hütte brennt und Berlin kürzt bei der Feuerwehr." – Georg-Leber-Preisträger Max Schneller über die Einsparungen der Bundesregierung bei Programmen zur Demokratieförderung
Georg-Leber-Preis für Max Schneller
Im April 2025 hält Max auf einer Querdenker-Demo in seinem Heimatort in Sachsen-Anhalt eine mutige Gegenrede. Sie wird aufgezeichnet und auf Telegram geteilt. Hass und Gewaltandrohungen gegen den damals 15-Jährigen sind die Folge. Kleinkriegen lässt sich Max nicht: er engagiert sich weiterhin gegen Faschismus, Rassismus und Rechtsextremismus.
Alle vier Jahre vergeben wir den Georg-Leber-Preis für Zivilcourage. Dieses Mal an Max Schneller, bekannt als maximal demokratisch – im Video stellen wir ihn vor.
Uns ist es gleichzeitig leicht und schwer gefallen, Max auszuzeichnen. Leicht, weil der Georg-Leber-Preis wie für ihn gemacht ist. Er steh öffentlich für seine Überzeugungen ein, hat Vorbildcharakter und versteckt sich nicht hinter einer schweigenden Mehrheit. Schwer, weil es viele andere Menschen gibt, auf die dies ebenso zutrifft. Etwa Prof. Dr. Jens-Christian Wagner, Leiter der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora oder der Verein Gesicht Zeigen!.
Den Preis an Max vergeben zu dürfen, ist uns eine Ehre.
An dieser Stelle finden Sie ein Video von YouTube, das unser Webangebot ergänzt. Mit Klick auf "Play / Video laden" wird das Video geladen. Sie erklären sich gleichzeitig damit einverstanden, dass dabei personenbezogene Daten an YouTube übermittelt werden. Weitere Informationen erhalten Sie in unseren Datenschutz-Hinweisen. Ihre Einwilligung in die Datenübermittlung an YouTube können Sie jederzeit unter den Cookie-Einstellungen widerrufen.
Video laden
















