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Saint-Gobain Weber GmbH: Kein Tarifabschluss zu Dumping-Bedingungen!

Schutzhelm
(Foto: Ümit Yıldırım / Unsplash)
14.04.2026
Baustoffindustrie

Am 13. April 2026 fand die zweite Tarifverhandlung für die Saint-Gobain Weber in Düsseldorf statt. Das vorgelegte Arbeitgeberangebot ist völlig unzureichend und bleibt weit hinter unseren berechtigten Erwartungen zurück.

Der Arbeitgeber bot eine Entgelterhöhung nach drei Leermonaten von zweimal 1,5 Prozent auf 27 Monate an. Dies würde für die Kolleginnen und Kollegen im Betrieb nichts anderes bedeuten als spürbare Reallohnverluste. Während die Preise weiter steigen, sollen die Beschäftigten den Gürtel enger schnallen. Das werden wir nicht akzeptieren.

Mit uns gibt es keinen Tarifabschluss zu Dumping-Bedingungen!

Für die dritte Verhandlungsrunde ist klar: Wir kämpfen weiter für spürbare Entgelterhöhungen und echte Wertschätzung für unsere Arbeit. Die Arbeitgeber müssen endlich ein Angebot vorlegen, das den Leistungen der Beschäftigten und der gestiegenen Inflationsrate gerecht wird.

Jetzt kommt es auf uns alle an. Denn gute Tarifverträge fallen nicht vom Himmel – sie werden gemeinsam erkämpft. Je höher der Organisationsgrad im Betrieb, desto stärker ist unser Druck, desto größer ist unsere Durchsetzungskraft.

Jetzt Mitglied werden. Jetzt zusammenstehen. Jetzt Druck machen. Für gerechte Löhne und starke Tarifverträge.

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