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Steine- und Erden-Industrie Bayern: Start der Tarifverhandlungen

Verhandlungskommission der IG BAU
(Foto: IG BAU) Die Verhandlungskommission der IG BAU.
16.03.2023
Baustoffindustrie

Erster Schlagabtausch um das Ringen nach prozentualen Lohnerhöhungen ­– noch kein Angebot der Arbeitgeber.

In einer emotionalen aber sachlich und fair geführten ersten Tarifverhandlung bekräftigte die Tarifkommission der Gewerkschaft IG BAU ihre berechtigten Forderungen für die der Steine- und Erden-Industrie Bayern:

  • "Inflationsrate + X". Kräftige Erhöhungen der Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen.

Die Arbeitgeberseite zeigt auf den unsicheren Markt, insbesondere im Bereich Hochbau, die schwächelnde Baukonjunktur, auf die weniger werdenden Aufträge und die vollen Lager. Nach Angaben der Arbeitgeber leiden auch sie unter der hohen Inflation. Und: Den Unternehmen wird – so die Arbeitgeberseite ­– weniger vom Staat unter die Arme gegriffen: "Spielraum für Lohnerhöhungen ja ­– aber immer schön die Kirche im Dorf lassen…"

Schon jetzt zeichnet sich ab: Trotz historisch hohen Preissteigerungen und Reallohnverlusten, momentan vollen Auftragsbüchern, jahreslangem Arbeiten über dem persönlichen Limit bei kleiner werdenden Belegschaften ­– diese Tarifrunde wird kein Selbstläufer.

Jetzt heißt es: "Aufstehen für faire tarifvertragliche Lohnerhöhungen! ­– Gemeinsam gegen den Reallohnverlust!"

Lohnerhöhungen fallen nicht vom Himmel. Organisiere Dich.

Wende Dich an Deinen Betriebsrat oder an Deine Gewerkschaft ­– Mach mit bei den Aktionstagen der IG BAU.

Die Verhandlungen werden am 18. April 2023 in Ismaning fortgesetzt.

Verbraucherindex Bayern
Unsere Forderungen: Kräftigte Lohn- und Gehaltserhöhungen, gemessen an der Preissteigerungsrate und gemessen unter der Berücksichtigung der außergewöhnlichen Leistungen der Beschäftigten.