Seitenpfad:

Welttag für menschenwürdige Arbeit: Junge Beschäftigte organisieren sich gewerkschaftlich für die Zukunft

Junge Frau mit Megafon, dazu Motto: "Young Workers Organising for the Future"
(Bild: ITUC)
05.10.2026
Arbeit

Am 7. Oktober, dem Welttag für menschenwürdige Arbeit, stellen Gewerkschaften weltweit junge Beschäftigte in den Mittelpunkt ihrer Forderungen: gute Arbeit, Löhne, die zum Leben reichen, sichere Beschäftigung und die Achtung der Arbeitnehmerrechte.

Im vergangenen Jahr haben sich junge Menschen weltweit für Veränderungen stark gemacht. Trotz unterschiedlicher politischer, sozialer und wirtschaftlicher Hintergründe teilen viele von ihnen dieselben Sorgen: eine hohe Jugendarbeitslosigkeit, niedrige Löhne, prekäre Beschäftigungsverhältnisse und steigende Lebenshaltungskosten.

Sie verlangen Mitsprache bei den Entscheidungen, die ihre Leben maßgeblich beeinflussen. Eine Schlüsselrolle spielen dabei Gewerkschaften. Sie helfen, dass junge Menschen ihre Rechte wahrnehmen, sich gemeinsam organisieren und sich für Veränderungen einsetzen: im Betrieb, bei Wirtschaft und Gesellschaft.

"Junge Arbeitnehmer*innen sagen uns deutlich, dass der Status quo ihnen nicht die Zukunft bietet, die sie verdienen. Unsichere Jobs, niedrige Einkommen, steigende Lebenshaltungsosten darf für die neue Generation Arbeitnehmer*innen nicht zur Norm werden. Sich gewerkschaftlich zu organisieren, gibt jungen Beschäftigten die kollektive Macht, diese Lebensumstände zu ändern. Gewerkschaften müssen Platz für junge Beschäftigte schaffen: um sich zu organisieren, Einfluss zu nehmen, ihre Stimmen hörbar zu machen. Ihr Kampf für gute Arbeit ist auch ein Kampf für eine demokratische Zukunft." - Luc Triangle, Generalsekretär des Internationalen Gewerkschaftsbundes