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XERVON GmbH: Arbeitgeber provozieren Konflikt – IG BAU-Verhandlungskommission entsetzt
Das Angebot* der Arbeitgeber ohne Perspektive
- Ab 1. Mai 2026 bis 31. Januar 2027 eine lineare Erhöhung des Eckentgelts (Entgeltgruppe 6) in Höhe von 2,5 Prozent.
- Ab 1. Februar 2027 bis 30. November 2027 eine weitere lineare Erhöhung des Eckentgelts (Entgeltgruppe 6) von 2,2 Prozent.
- Wenn der Bundestag und der Bundesrat der Möglichkeit zur Zahlung einer Entlastungsprämie zugestimmt haben, wird diese in Höhe von 500 Euro netto ausgezahlt.
- Gesamtlaufzeit von 24 Monaten.
Die angebotenen Entgelterhöhungen sind angesichts steigender Belastungen unzureichend. Gleichzeitig verweigert die Arbeitgeberseite zentrale Schutzrechte: keine Beschäftigungssicherung, kein Maßregelungsverbot. Das ist klare Strategie. Wer Sicherheit verweigert, will Unsicherheit. Wer Schutzrechte blockiert, setzt auf Druck und Einschüchterung.
Besonders perfide: Das Veto der Arbeitgeberseite, die Entlastungsprämie exklusiv nur für Gewerkschaftsmitglieder zu zahlen, ist ein gezielter Sabotageakt gegen die Solidargemeinschaft der IG BAU. Damit versuchen die Arbeitgeber, die Schlagkraft unserer IG BAU zu brechen.
Verhandlungen in der Sackgasse
Die Botschaft der Arbeitgeber ist eindeutig: Mitbestimmung unerwünscht, Engagement soll bestraft werden, Zusammenhalt wird attackiert. Das gefährdet nicht nur Einkommen, sondern auch Arbeitsplätze und Rechte im Betrieb.
Für uns ist klar: So darf es nicht weitergehen. Diese Verhandlungen sind eine Sackgasse – jetzt braucht es eine entschlossene Antwort aus der Belegschaft. Gemeinsam Druck aufbauen. Solidarität stärken. Jetzt erst recht!
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