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Aktiv gegen Diskriminierung: Auszeichnung beim Wettbewerb "Die Gelbe Hand"

Gruppenfoto von der Preisverleihung
(Foto: Julia Petersen)
13.03.2026
Junge BAU Aktuell

Am 12. März 2025 wurden in Kiel zum 19. Mal die Preise des bundesweiten Wettbewerbs "Die Gelbe Hand" verliehen – ein Wettbewerb, der junge Menschen in der beruflichen Bildung ehrt, die aktiv gegen Diskriminierung und für Vielfalt eintreten. Initiiert vom gewerkschaftlichen Verein "Mach' meinen Kumpel nicht an!", richtet sich der Wettbewerb an Auszubildende und Berufsschüler*innen, die mit kreativen Beiträgen Haltung zeigen.

Dietmar Schäfers, Vorsitzender des Vereins, würdigte in seiner Eröffnungsrede die Teilnehmenden: Die Beiträge seien "beeindruckend, vielfältig, klug, berührend" – und sie kämen von jungen Menschen, die nicht wegsehen, sondern widersprechen und handeln, wenn sie Unrecht und Ausgrenzung mitbekommen.

Als IG BAU freuen wir uns besonders: Eine Gruppe des Hans-Schwier-Berufskollegs Gelsenkirchen und des Pictorius-Berufskollegs Coesfeld wurde gemeinsam mit der IG BAU Westfalen mit dem Sonderpreis der DGB-Jugend Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Das Videoprojekt "Hoffnung braucht Verantwortung" dokumentiert eine gemeinsame Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz und setzt damit ein starkes Zeichen gegen das Vergessen. 

Den 1. Preis erhielt Gaye Yalcinkaya von der Salzgitter AG für ihr Gedicht "Mein Name ist Vielfalt". Weitere Preise gingen an Schulen aus Schleswig-Holstein, Bayern und Niedersachsen. Herzlichen Glückwunsch an alle Beteiligten!

DGB-Nord-Vorsitzende Laura Pooth brachte die Botschaft des Abends auf den Punkt: Gewerkschaften stehen für Demokratie, Solidarität und eine offene Gesellschaft – und lassen sich nicht spalten.

Die prämierten Beiträge können auf gelbehand.de eingesehen werden.