Floristik
(© IG BAU)
16.07.2021
Forst- und Agrarwirtschaft

Die Tarifkommission der IG BAU hat sich in die zweite Verhandlung begeben, um eine bessere Behandlung der Florist*innen zu erzielen. Bereits in den ersten Verhandlungsgesprächen wurde Ende letzten Jahres zwischen den beiden Tarifvertragsparteien Fachverband Deutscher Floristen (FDF) und der IG BAU folgender Konsens gefunden: 

  • drei Prozent plus aller Entgelte ab dem 1. Februar 2021,
  • Erhöhungen der Ausbildungsvergütungen um jeweils 30 Euro,
  • Erhöhungen der Ausbildungsvergütungen Ost auf das Niveau der gesetzlichen Mindestausbildungsvergütungen,
  • Einbezug von Berlin in den Tarif West.
  • Die Laufzeit der Tarifverträge beträgt 12 Monate

Mit diesem bereits erzielten Konsens, ist die IG BAU Tarifkommission in die zweite Verhandlung gegangen, um den Verhandlungserfolg aus der ersten Runde nun in einen neuen Tarifvertrag umzumünzen.  
 
Für die Tarifkommission, welche einstimmig das Vorgehen beschloss, war diese Vorgehensweise ein Entgegenkommen an die Vertreter*innen der Arbeitgeberseite. 

Das danach formulierte Gegenangebot des FDF war nicht akzeptabel und sogar unter der allgemeinen Preissteigerungsrate von aktuell rund 2,5 Prozent.

Die Tarifverhandlungen mussten abgebrochen werden. Die IG BAU Tarifkommission bekam die Zusage vom FDF, am Montag, den 19. Juli 2021 eine Rückmeldung von deren Landesverbänden zu den Positionen der IG BAU zu erhalten.
 
Bitte informiert Eure Kolleginnen und Kollegen in den Betrieben! Gute Tarifergebnisse werden nicht nur am Verhandlungstisch entschieden! Aktive Gewerkschaftsarbeit zahlt sich aus!