Kein Arbeits-, sondern ein Kampftag: Der 1. Mai in Berlin
"Das ist eine absolute Untergrenze der Entlohnung! Viel zu viele Menschen schuften für zu wenig Geld, hängen in prekären Jobs und endlosen Subunternehmerketten fest", so Robert Feiger am Tag der Arbeit in Berlin. Beschäftigte würden gegeneinander ausgespielt, um Löhne zu drücken.
Feiger stellte klar: "Wir lassen uns nicht spalten nach Herkunft, Pass oder Religion. Wir sagen: gleiche Arbeit, gleicher Lohn!"
Genauso müsse das Versprechen der gesetzlichen Rente gelten: "Wer von den Menschen verlangt, bis 67 oder länger zu arbeiten, hat keine Ahnung von der Realität harter Arbeit. Wer beispielsweise 40 oder 45 Jahre auf dem Bau gearbeitet hat, der weiß: Das ist kein Bürojob, das ist Knochenarbeit! Wer die gesetzliche Rente kleinredet, stellt die Lebensleistung von Millionen Beschäftigten in Frage – auch das lassen wir nicht zu. Hört endlich auf, Politik über die Köpfe der Menschen hinweg zu machen."
Zudem sprach Robert Feiger über das Problem explodierender Mieten: "Wohnen ist kein Luxus, Wohnen ist ein Grundrecht. 33 Euro Kaltmiete an der Seestraße in Berlin-Wedding, das ist eigentlich eine Straftat." In seiner Rede machte er sich stark für einen wirksamen Mietendeckel, mehr bezahlbaren Wohnungsneubau und mehr Gemeinnützigkeit.
Mehr über die Rede von Robert Feiger zum 1. Mai: igbau.de/Finger-weg-vom-Arbeitszeitgesetz.html
Impressionen von der Demonstration und Kundgebung zum 1. Mai in Berlin














