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Öffentlicher Dienst Land Brandenburg: Weitreichende Änderungen bei Besoldung, Versorgung und Arbeitszeit der Beamt*innen geplant
Als IG BAU begrüßen wir den Schritt des Landes Brandenburg, die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes jetzt umzusetzen. Kritisch bewerten wir die Einführung der 41. Wochenarbeitsstunde für Beamt*innen, welche Teil der Besoldungsanpassung sein wird.
Wichtig ist, dass die Anpassungen bei den Beamt*innen nicht durch Einsparungen zulasten der Tarifbeschäftigten stattfinden. Bei den forstüblichen A-Besoldungen bedeutet die Anpassung im Schnitt eine Steigerung von rund 15 Prozent.
Um den Betriebsfrieden zu wahren und die Angestellten nicht aus dem Blick zu verlieren, sind hier die nächsten TV-L-Verhandlungen entscheidend. Der Grundsatz "Gleiches Geld für gleiche Arbeit" muss unser Ziel sein.
Weitere Inhalte des Einigungspapiers sind:
- Erhöhung der Besoldung für alle Beamt*innen rückwirkend zum 1. Januar 2026,
- Ansprüche vor 2026 werden nur Widerspruchsführern gewährt,
- In Zukunft richtet sich die Anpassung der Besoldung nach dem Nominallohnindex und nicht mehr nach dem Verhandlungsergebnis des TV-L.
Zur Pressemitteilung des Landes Brandenburg: Ergebnisse des Beamtenpolitischen Spitzengespräches
Text:
Phillip Weiß, Landesvertretung Forst und Naturschutz Brandenburg
Julian Diaz, IG Bauen-Agrar-Umwelt


